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Ein Wissensprozess ist eine Menge von Wissensaktivitäten, die auf der Basis von Regeln auf ein bestimmtes Ziel hin ausgeführt werden und über Wissensobjekte geschäftsprozessübergreifend zusammenhängen.

Definitionen

Wissensobjekte

Ein Wissensobjekt ist das Wissen eines Wissensträgers zu einem abgrenzbaren Sachverhalt. Jedem Wissensobjekt ist genau ein Wissensträger zugeordnet. Dagegen kann ein Wissensträger mehrere Wissensobjekte aufnehmen.

Beispiele hierfür sind das Wissen über Wettbewerber eines Vertriebsmitarbeiters oder das (kodifizierte) Wissen über Kunden in einer Kundendatenbank.

Wissensaktivitäten

Betriebliche Aktivitäten, welche den Zustand von Wissensobjekten ändern, werden als Wissensaktivitäten bezeichnet.

Beispiele für Wissensaktivitäten sind Wissen entwickeln, Wissen löschen oder Wissen transferieren.

Geschäftsprozesse

Zur Abgrenzung von Wissensprozessen gegenüber Geschäftsprozessen existieren verschiedene Definitionen, deren Kernaussage ist, dass Wissensprozesse die Wissensversorgung von Geschäftsprozessen übernehmen. Remus und Lehner (2000) sprechen von “knowledge processes that regulate the flow of knowledge between various knowledge-intensive operative business processes”. Nach Diefenbruch et al. (2001) leisten Wissensprozesse “den Transfer und die Entwicklung von Wissen über Geschäftsfälle und Geschäftsprozesse hinweg”.

Im Rahmen des Wissensmanagement hat die Betrachtung von Wissensprozessen eine hohe Bedeutung erlangt, da nur die gezielte Unterstützung der betrieblichen Prozesse mit dem relevanten Wissen Wettbewerbsvorteile verspricht.

Verschiedene prozessorientierte Methoden unterstützen die Modellierung von Wissensprozessen, z. B. K-Modeler oder eine am Institut AIFB des KIT entwickelte, Petri-Netz-basierte Methode (Erweiterte XML-Netze).

Ein Modell zur Bewertung und sukzessiven Verbesserung von Wissensprozessen ist KPQM.

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