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Eine Studie zur Vorgeburtlichen Sterblichkeit aufgrund des Fukushima-Nuklearunfalls, an der auch das Helmholtz-Zentrum München beteiligt war, zeigt erhöhte Sterblichkeits-Raten im Analyse-Zeitfenster von Föten ab dem fünften Schwangerschaftsmonat bis zu sieben Tage alten Neugeborenen. Die Sterblichkeits-Zunahmen begannen ab dem 10. Monat nach den drei Kernschmelzen vom März 2011 mit Radioaktivitäts-Freisetzung. Der Erhöhungs-Faktor betrug dabei in den stark kontaminierten Gebieten 1,156. Die restlichen Regionen Japans zeigten abhängig von der Nähe zum Unfallort geringere oder gar keine Zunahmen. Die Autoren der Studie sehen dennoch gewisse Unsicherheiten bezüglich der Ursachen des Phänomens: Strahlungs-induziert oder aufgrund von Stressfaktoren bei den Schwangeren durch die Dreifachkatastrophe Erdbeben/Tsunami/Radioaktivitäts-Gefahren.

Auch in Deutschland wurden nach der Katastrophe von Tschernobyl ab 1987 erhöhte vorgeburtliche Sterblichkeits-Raten gefunden.

Quelle

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