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Vegetarismus bezeichnet ursprünglich eine Ernährungs- und Lebensweise des Menschen, bei der neben Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs nur solche Produkte verzehrt werden, die vom lebenden Tier stammen. Der Vegetarismus weist in der Praxis jedoch zahlreiche Facetten der Begründung und Durchführung auf. Gemeinsames Merkmal aller vegetarischen Ernährungsweisen ist das Meiden von Nahrungsmitteln, die von getöteten Tieren stammen, wie Fleisch und Fisch. Unterschiede zeigen sich bei der Einbeziehung von Lebensmitteln, die vom lebenden Tier stammen, wie Eier, Milch und Honig.[1]

Für einen Teil der Vegetarier ist die vegetarische Küche eine ihnen zusagende Ernährungsweise. Andere fassen Vegetarismus als alternative Lebensweise auf, verstehen ihn als weltanschauliches Konzept und Programm oder Teil eines solchen. Dabei geht es meist um ein gesteigertes Gesundheitsstreben oder um ethische Ideale. Der Anteil der Vegetarier an der Gesamtbevölkerung liegt in der westlichen Welt typischerweise im einstelligen Prozentbereich. Für Indien schätzt man, dass sich etwa 30 bis 40 % der dortigen Bevölkerung vegetarisch ernähren.[2][3]

Dokumentarfilme

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Claus Leitzmann: Vegetarismus: Grundlagen, Vorteile, Risiken, C.H.Beck, 2012; S. 10-11. ISBN 9783406641947
  2. The Hindu: Changes in the Indian menu over the ages
  3. Fleischatlas 2013: Daten und Fakten über Tiere als Lebensmittel. (pdf; 3,4 MB) Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt- und Naturschutz, Le Monde diplomatique, S. 10, abgerufen am 26. Februar 2013.
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