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Die Stiftung Bürger für Bürger - Impulse für die Bürgergesellschaft - wurde Ende 1997 gegründet und nahm Anfang 1998 ihre Arbeit auf. Die Schirmherrschaft für die Stiftung Bürger für Bürger übernahm der Bundespräsident a.D. Roman Herzog. Sie ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts.

Zweck

Die Stiftung Bürger für Bürger arbeitet als ein unabhängiges und bundesweit arbeitendes Kompetenzzentrum für Fragen zum Thema ehrenamtliches Engagement in Deutschland. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das bürgerschaftliche Engagement in seiner Vielfalt zu stärken und dazu beizutragen, die Bedeutung dieses Engagements für die demokratische Gesellschaft und die einzelnen Menschen in der Öffentlichkeit stärker sichtbar zu machen.

Die Stiftung versteht sich als ein politisch unabhängiger Impulsgeber zu aktuellen Themen im Bereich Ehrenamt, Engagement und Freiwilligendienste. Sie richtet sich als ein offenes Forum für den Diskurs an freiwillig, ehrenamtlich und bürgerschaftlich Engagierte und Interessierte sowie an Vereine, Verbände und Organisationen, die Möglichkeiten zu diesem Engagement bieten, auch an Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und an Vertreter aus Bildung, Wissenschaft und Medien.

Gremien

Die Organe der Stiftung sind Vorstand, Kuratorium und optionale Geschäftsführung [1]

  • Der Vorstand wird vom Kuratorium gewählt. Er führt und verwaltet die Stiftung ehrenamtlich.
  • Das Kuratorium besteht aus den Stiftern (ergänzt durch Kooptation) und sie gehören ihm auf Lebenszeit an. Es berät und beaufsichtigt den Vorstand und ist über die wesentliche Arbeit der Stiftung zu unterrichten.
  • Die Geschäftsführung kann vom Vorstand eingerichtet werden. Ihre Aufgaben sind insbesondere die Beratung der Stiftungsgremien, die Verwendung des zugewiesenen Budgets und die Durchführung von stiftungseigenen Projekten.

Kuratorium (Stifter)

Vorstand

  • Ana-Maria Stuth (Vorsitzende)
  • Olaf Ebert
  • Nina Leseberg
  • Andreas Pautzke

Aktivitäten (Auszug)

Information / Bildung

  • Expert(inn)en-Austausch "Forum Bürgergesellschaft" im Schloss Diedersdorf (seit 2006)
  • verschiedene Publikationen und Dokumentationen, z.B. Experten-Vorschläge zu Prioritäten der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages im Jahr 2003 (seit 1998)
  • diverse Vorträge, Moderationen und Workshops (etwa zu Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Stiftungen, Organisationsentwicklung - seit 1998)

Integration von Aussiedlern und Migranten

  • Ausschreibung eines bundesweiten Wettbewerbes zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei der Integration von Migrantinnen und Migranten (2005–2010)
  • wissenschaftliche Begleitung von 16 Modellprojekten bundesweit zur Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement (bis 2009)
  • Workshops, Seminare und Infoveranstaltungen im Rahmen des Projektes "Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei Spätaussiedlern" (88 Veranstaltungen seit 2001)

Corporate Citizenship

  • Förderung des Engagements von Opel-Mitarbeiter/innen im Rahmen des weltweiten Programms "General Motors Volunteer Plus International" - die Stiftung als deutscher Partner (2004–2009)
  • Ausschreibung des "Talcid Förderpreises für Bürgerengagement" gemeinsam mit der Bayer Vital GmbH, Leverkusen (2007–2009)
  • Unterstützung des Programms "FAIRantwortung" der Direktbank ING-DiBa (2005–2006) und Worksite-Sponsoring der Degussa-Bank (2006)
  • Bundesweite Fachtagung "Erfolgreiches unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement" (2003)
  • Beratung und Unterstützung bei der Kooperation von Unternehmen mit gemeinnützigen Organisationen (seit 2002)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Satzung der Stiftung Bürger für Bürger. Website der Stiftung Bürger für Bürger. Abgerufen am 26. Januar 2011.
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