Fandom


Silja Graupe (* 1975) ist eine deutsche Ökonomin. Sie ist seit dem 1. August 2014 Professorin für Ökonomie und Philosophie an der Cusanus Hochschule in Gründung. Ferner ist sie Mitglied des Präsidiums der Hochschule.[1]

Akademischer Werdegang

Silja Graupe promovierte 2005 zum Thema "Der Ort ökonomischen Denkens. Die Methodologie der Wirtschaftswissenschaften im Licht japanischer Philosophie". Von 2009 bis 2014 lehrte Sie, zunächst als Juniorprofessorin im Fachbereich Bildungswissenschaften, später als Professorin im Fachbereich Wirtschaft, an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn.

Kritik des ökonomischen Mainstreamdenkens

Graupe vertritt in Forschung und Lehre den Standpunkt, dass gegenwärtig die Ökonomie von einer geistigen Monokultur, d.h. einem dogmatischen Mainstreamdenken (d.h. insbesondere der Neoklassik) durchsetzt ist und dabei bewusst oder unbewusst unsere Lebenswelt gestaltet. Diese geistige Monokultur fuße dabei auf Annahmen, die allerdings in hohem Maße aus wissenschaftstheoretischer, empirischer oder normativer Perspektive infrage zu stellen seien, wie dem homo oeconomicus, dem Humankapital und Ähnlichem. Selbstkritik und Multiperspektivität seien für die gegenwärtige Ökonomie daher höchst wichtig.

Schriften

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Mitteilung. Cusanus Hochschule, abgerufen am 19. August 2014 (PDF).



Fairytale kdmconfig Profil: Graupe, Silja
Beruf deutsche Ökonomin
Persönliche Daten
Geburtsdatum 1975
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.