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Die Schwarz-gelbe Allianz (Kurzbezeichnung SGA, Eigenbezeichnung Die Monarchisten - Schwarz-gelbe Allianz) ist eine monarchistische Organisation in Österreich. Sie wurde von Alexander Šimec im Jahr 2004 gegründet. Šimec ist nach wie vor Obmann, Nicole Fara ist Vizeobfrau. Die Schwesterorganisation der SGA in Tschechien ist die Tschechische Krone (Koruna česká).

Programm

Die Schwarz-gelbe Allianz strebt eine Umwandlung des Politischen Systems Österreichs in eine parlamentarisch-konstitutionelle Erbmonarchie an, in welcher der Bundespräsident durch einen habsburgischen Kaiser ersetzt ist, der außerdem auch verbindliche Volksabstimmungen anordnen könne. Die SGA will sich ausschließlich durch demokratische Methoden durchsetzen, u.a. will sie eine Volksabstimmung zum 100. Jahrestag der Republik 2018 über die österreichische Staatsform. Ferner verlangt die SGA ein Referendum im vorwiegend deutsch-sprachigen Südtirol über eine Rückkehr zu Österreich und eine Donauföderation mit den anderen einstigen habsburgischen Kronländern.

Gemäß ihrem Programm bemüht sich die SGA um folgende Punkte:

  • Umfassende Reform und Aufwertung des Staatsapparates
  • Monarch als überparteiliches Gegengewicht zu den Großparteien
  • Monarch kann verbindliche Volksabstimmungen anordnen
  • Monarch kann parteifreie, verdiente Persönlichkeiten gemäß Nichtwähleranteil direkt ins Parlament entsenden
  • Massive Investition in das Bildungssystem
  • Schutz des Wirtschaftsstandortes Österreich nicht zum Profit weniger, sondern zum Wohlstand aller
  • Privatisierungsstopp, Abschwächung des uneingeschränkten Kapitalismus
  • Staatenbund der Donaustaaten, um Interessen gegenüber den Großen der EU besser vertreten zu können
  • Ein gemeinsamer Kaiser statt fünf Präsidenten (gemeint sind hierbei die Präsidenten von Österreich, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Kroatien; von Slowenien gehört nach Ansicht der SGA sowieso der Großteil zu Österreich, während der Rest zu Kroatien kann)
  • Wiedereinführung der Adelstitel auf Reichsebene für alle Adeligen, die sich während des republikanischen Interegnums für die Restauration der Monarchie eingesetzt haben, Ritterschlag für alle offiziellen aktiven und passiven SGA-Mitglieder

Antritt in Wahlen

Bei der Nationalratswahl 2008 versuchte die SGA zum ersten mal anzutreten, jedoch konnte sie nicht genug Unterstützungserklärungen sammeln, um gewählt werden zu können.
Bei der Nationalratswahl 2013 war es dasselbe.
Bei der Europawahl 2014 wollte die SGA für Österreich antreten, jedoch verfehlte sie knapp die erforderliche Unterstützungserklärungenmenge. Wahlkampfthema waren hierbei nicht direkt die Staatsformen, sondern eher die Besitzungen von eigentlich österreichischen und deutschen Gebieten durch andere Länder,
wie Südtirol, die Untersteiermark und Elsass-Lothringen.

Weblinks

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