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Silvester 2016 am Kölner Dom

Silvester 2016 am Kölner Dom

Beginn der Ausschreitungen der Silvesternacht von 2015 auf 2016

Als „Schande von Köln“ wurden die Ereignisse in der Silvesternacht vom 31. Dezember 2015 zum 1. Dezember 2016 im und um den Kölner Hauptbahnhof sowie deren Behandlung durch Medien, Politik und Behörden in den darauf folgenden Tagen bezeichnet. In dieser Nacht war es zu massenhaften sexuellen Übergriffen auf Frauen, Raub- und Diebstahlsdelikten durch teils alkoholisierte Tätergruppen, die durchweg aus dem arabischen Raum stammen, gekommen. Im Nachhinein wurden mehr als 500 Strafanzeigen erstattet. In etwa 40 Prozent der Fälle werde unter anderem wegen Sexualstraftaten ermittelt, in zwei Fällen wurde eine Vergewaltigung angezeigt.[1] Darüber hinaus wurde bekannt, dass es in dieser Nacht in zahlreichen anderen deutschen Städten, wie Hamburg, Bielefeld und Stuttgart zu ähnlichen Übergriffen gekommen war.[1]

Weitere Entwicklung

Der Polizeipräsident und SPD-Funktionär Albers, der einen Rücktritt zunächst abgelehnt hatte, wurde von NRW-Innenminister Ralf Jäger in den Ruhestand versetzt.[2]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Focus: Übergriffe auf Frauen in Deutschland - Die Bilanz der Schande: Alleine in Köln gibt es schon mehr als 500 Strafanzeigen
  2. Übergriffe in Silvesternacht : Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers muss gehen
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