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Die Schamanische Reise ist eine der im Schamanismus üblichen Meditations-Techniken, bei der angeblich ein Teil der Seele den Körper verlässt, um in die Anderswelt einzutauchen[1].

„In dem besonderen Bewußtseinszustand der Ekstase geschieht auch die wichtige schamanische Reise. In der Ekstase geht die als vom Leib unabhängig gedachte Seele weg (es ist nur eine von vielen Seelen), der Leib bleibt anwesend.“

T.Passie,C.Scharfetter[2]

Für Roger Walsh[3] ist sie sogar Alleinstellungsmerkmal, d.h. Kennzeichnendes Merkmal des Schamanismus, im Gegensatz zu anderen religiösen und mediumistischen Systemen wie etwa Umbanda.

„Kennzeichnendes Merkmal der schamanische Ekstase ist das Erlebnis des "Seelenfluges" (der "Reise", also eine außerkörperliche Erfahrung.“

R.N.Walsh[3]

„Das heißt, der Schamane hat das Empfinden, dass er selbst - seine Seele oder sein Geist - entweder zu anderen Welten oder in ferne Gegenden unserer Welt reist. Mit Eliade's Worten: "... der Schamane ist Spezialist einer Trance, in der seine Seele den Körper zu Himmel- und Unterweltfahrten verlässt.“

Siehe auch

Literatur

  • Sandra Ingerman: Die schamanische Reise. Ein spiritueller Weg zu sich selbst. Ludwig Verlag, 2011. ISBN 978-3720525596
  • Axel Brück: Die Anderswelt-Reise. Praxisbuch Schamanische Reise. Uhlstädt-Kirchhasel, Arun-Verlag 2008. ISBN 978-3935581844

Einzelnachweise

  1. http://www.spirii.de/de/Wissen/Spiritualitaet/Schamanische_Reise.html
  2. Torsten Passie, Christian Scharfetter: Schamanismus: eine kommentierte Bibliographie 1914-1998. Laurentius-Verlag, 1999. ISBN 978-3-931-61481-2 (S. 18)
  3. 3,0 3,1 Roger N. Walsh: Der Geist des Schamanismus. Patmos, Düsseldorf 2003, ISBN 3-491-96081-9, S. 21.
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