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Die SPEA Software AG war ein in Starnberg (Bayern) ansässiges Unternehmen, welches bis zum November 1995 existierte. SPEA Software wurde von Diamond Multimedia übernommen.[1] Bekannt war SPEA vor allem für seine Grafikkarten für den VESA Local Bus und PCI.

Im Juli 1993 schloss die Firma Video Seven in Fremont (Kalifornien) ihre Türen, nachdem das Unternehmen Insolvenz anmelden musste. Durch den Zusammenschluss von SPEA und Video Seven ist der Produktname SPEA/V7 entstanden.[2]

Produkte

Obwohl SPEA Software als deutscher Grafikkartenpionier gilt, hat die Firma keine Grafikchips selbst entwickelt (wie zum Beispiel Matrox), sondern verbaute für seine Grafik- und Multimediakarten Chipsätze verschiedener Hersteller (unter anderem S3, Tseng Labs, Avance Logic).[3] Der gute Ruf von SPEA rührt (ähnlich wie bei ELSA) durch die eigens entwickelten Treiber und die Produktunterstützung her.

Modellname Chipsatzname Chipsatzhersteller
SPEA Mercury 64 S3 964 S3
SPEA Mirage S3 801/805 S3
SPEA/V7 Mercury S3 928 S3
SPEA/V7 Mirage P64 S3 864 S3
SPEA/V7 Mirage P64 with S3 Trio64 S3 Trio64 S3
SPEA/V7 Mirage VEGA Plus ALG-2228 Avance Logic
SPEA/V7 ShowTime Plus ET4000/W32(i/p) Tseng Labs

Quellen

Einzelnachweise

  1. SPEA SOFTWARE AG. In: ChannelPartner.de. 2. Februar 1996, abgerufen am 8. August 2013 (SPEA-Übernahme durch Diamond Multimedia).
  2. How to Obtain Support for Video Seven Video Boards. In: support.microsoft.com. Microsoft Corporation, 13. Oktober 1999, abgerufen am 8. August 2013 (Skriptfehler).
  3. Linux Hardware Compatibility HOWTO. Abgerufen am 8. August 2013.
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