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Die Statistik der sozialmedizinischen Institutionen (in der Schweiz) bildet einen Bestandteil des Gesundheitsinformationssystems des Bundesamtes für Statistik (BFS).

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Es handelt sich um eine amtliche Statistik, die für alle sozialmedizinischen Institutionen obligatorisch ist. Letztere werden definiert als Institutionen mit 24-Stunden-Betrieb, in denen Personen zur stationären Behandlung oder Betreuung aufgenommen werden. Die Betreuung kann aus medizinischen und/oder sozialen Gründen erfolgen und muss langfristig angelegt sein. Diese Institutionen umfassen im Wesentlichen Alters- und Pflegeheime sowie Fachinstitutionen für Behinderte.

Die Statistik der sozialmedizinischen Institutionen ist eine administrative Statistik, die in erster Linie zur Beschreibung der Infrastruktur und der Tätigkeit der Betriebe dient: betreute Klienten, Betreuungspersonal und Betriebsrechnung.

Geschichte

Die Erhebung wurde im Jahr 1998 eingeführt und anschließend in einer Revision an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Der Wandel des gesetzgeberischen Umfelds und die veränderten Bedürfnisse der Partner machten eine Revision der Statistik der sozialmedizinischen Institutionen unumgänglich. Sie wurde ab Herbst 2002 umgesetzt. Die entsprechenden Arbeiten wurden mit der Einführung der neuen Fragebögen bei 2300 Institutionen am 1. Januar 2006 abgeschlossen.

Fragebogen

Der neue Erhebungsfragebogen weist gegenüber dem bis ins Jahr 2005 verwendeten Fragebogen hauptsächlich die folgenden Neuheiten auf:

  • Die Erhebung erfasst das gesamte Geschäftsjahr (vorher war sie auf den Stichtag am 31. Dezember ausgerichtet)
  • Umstellung auf eine Erhebung in Form von Einzelerfassungen für die Klienten und Beschäftigten
  • Einführung eines Kostenrechnungsmodells

Um die Besonderheiten der Leistungsaufträge der auskunftspflichtigen Betriebe zu berücksichtigten, wurden zwei neue Fragebogen erstellt:

  • Fragebogen A für Alters- und Pflegeheime, Heime für Personen mit psychosozialen Störungen oder gemischte Heime, die zulasten der Krankenversicherung (KVG) praktizieren
  • Fragebogen B für Heime zur Betreuung von Menschen mit Behinderungen oder mit Suchtproblemen

Die beiden Module verfügen über eine ähnliche Struktur und einen erweiterten Kernsatz identischer Variablen, was der Erhebung eine Einheitlichkeit verleiht sowie Auswertungen und Vergleiche zwischen den beiden institutionellen Bereichen ermöglicht.

Die mit dem neuen Fragebogen einhergehenden Veränderungen setzen voraus, dass die künftige Auswertung und öffentliche Verbreitung der gesammelten Daten entsprechend neu konzipiert werden. Das vorliegende Dokument soll als Auswertungskonzept dienen, welches die aus der Erhebung gewonnenen Informationen, das Zielpublikum und die Aufgabenbereiche (Verwaltung, Kontrolle,Steuerung usw.) präsentiert. Der erste Teil des vorliegenden Dokumentes enthält den Bezugs- und Analyserahmen der Informationen aus der Erhebung. In Bezug auf diesen Rahmen werden anschließend die drei wichtigsten Informationsverbreitungsarten des Bundesamtes für Statistik im Detail präsentiert: Indikatoren, Standardtabellen und gezielte Studien.

Einzelnachweise

  1. http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/infothek/erhebungen__quellen/blank/blank/ssmi/07.parsys.0021.downloadList.00211.DownloadFile.tmp/somedauswertungskonzept042006d.pdf
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