FANDOM


(Siehe auch: Relevanz nicht einleuchtend, weil nur wenige Jahre)
(Löschantrag)
Zeile 1: Zeile 1:
  +
<noinclude>
  +
{{Löschantragstext|tag=13|monat=November|jahr=2016|titel=Reformation und Gegenreformation|text=Hier stimmmt überhaupt nichts zusammen. „Reformation und Gegenreformation“ ist nicht einfach ein „Zeitalter“, genauso wie etwa ein lang dauernder Krieg nicht einfach ein Zeitalter ist, nur weil er einen längeren Zeitraum einnimmt. Zum Zeitraum selbst: Allein die Reformation dauerte länger als angegeben, siehe [[Reformation]]: bis 1648. Entsprechend wird unten 1618–1648 erwähnt, im Widerspruch zur Einleitung. Beim unten angeboteten Spezialartikel [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz]] wird sogar „bis 1712“ angegeben. – Gemeint ist hier vermutlich der Begriff ''konfessionelles Zeitalter / Zeitalter der Konfessionalisierung / Zeitalter der Glaubensspaltung / Zeitalter der Glaubenskämpfe''. Das alles wird bereits konkurrierend in [[Glaubensspaltung]] definiert, dort mit besser passendem Zeitraum und besser passendem Lemma. Der Artikel enthält somit Widersprüche in sich und gegenüber anderen Artikeln, ansonsten ist der sehr magere Inhalt komplett redundant. Und das Lemma paßt nicht, es hat keinesfalls nur die im ersten Satz angegebene Bedeutung. – Weitere Kritik steht auf der Diskussionsseite. Bitte Artikel ersatzlos löschen. --[[Benutzer:Lektor w|Lektor w]] ([[Benutzer Diskussion:Lektor w|Diskussion]]) 18:36, 13. Nov. 2016 (CET)}}
  +
----</noinclude>
  +
 
Mit '''Reformation und Gegenreformation''' wird der Zeitraum vom [[Thesenanschlag]] von [[Martin Luther]] 1517 bis zum [[Augsburger Religionsfrieden]] 1555 bezeichnet.
 
Mit '''Reformation und Gegenreformation''' wird der Zeitraum vom [[Thesenanschlag]] von [[Martin Luther]] 1517 bis zum [[Augsburger Religionsfrieden]] 1555 bezeichnet.
   

Version vom 13. November 2016, 17:36 Uhr

35px Dieser Artikel wurde zur Löschung vorgeschlagen.

Falls du Autor des Artikels bist, lies dir bitte durch, was ein Löschantrag bedeutet, und entferne diesen Hinweis nicht.
Zur Löschdiskussion

Begründung: Hier stimmmt überhaupt nichts zusammen. „Reformation und Gegenreformation“ ist nicht einfach ein „Zeitalter“, genauso wie etwa ein lang dauernder Krieg nicht einfach ein Zeitalter ist, nur weil er einen längeren Zeitraum einnimmt. Zum Zeitraum selbst: Allein die Reformation dauerte länger als angegeben, siehe Reformation: bis 1648. Entsprechend wird unten 1618–1648 erwähnt, im Widerspruch zur Einleitung. Beim unten angeboteten Spezialartikel Reformation und Gegenreformation in der Schweiz wird sogar „bis 1712“ angegeben. – Gemeint ist hier vermutlich der Begriff konfessionelles Zeitalter / Zeitalter der Konfessionalisierung / Zeitalter der Glaubensspaltung / Zeitalter der Glaubenskämpfe. Das alles wird bereits konkurrierend in Glaubensspaltung definiert, dort mit besser passendem Zeitraum und besser passendem Lemma. Der Artikel enthält somit Widersprüche in sich und gegenüber anderen Artikeln, ansonsten ist der sehr magere Inhalt komplett redundant. Und das Lemma paßt nicht, es hat keinesfalls nur die im ersten Satz angegebene Bedeutung. – Weitere Kritik steht auf der Diskussionsseite. Bitte Artikel ersatzlos löschen. --Lektor w (Diskussion) 18:36, 13. Nov. 2016 (CET)

Mit Reformation und Gegenreformation wird der Zeitraum vom Thesenanschlag von Martin Luther 1517 bis zum Augsburger Religionsfrieden 1555 bezeichnet.

Dieses Zeitalter hat im Zuge der über hundertjährigen Auseinandersetzungen um den Glauben das Mächtegleichgewicht und die politische Landschaft in Europa neu geordnet. Die damit verbundenen kriegerischen Auseinandersetzungen führten zu hunderttausenden Toten und weitreichenden Verheerungen, insbesondere im Heiligen Römischen Reich.

Die Bewertung des Ereignisses der Reformation hingegen fiel zwiespältig aus. Die Reformatoren sahen ihr Ziel zunächst in einer Reform, also einer Erneuerung der Kirchenverfassung. Eine Spaltung lag ihnen grundsätzlich fern. Eine Abspaltung per Bann durch die römische Kirche in Gestalt der Bannandrohungsbulle, sowie der Bannbulle waren sie keineswegs bereit zu akzeptieren. Das Wormser Edikt des Kaisers Karl V. 1521 bereitete der Reformation ein scheinbares Ende. Mit der Protestation zu Speyer am 19. April 1529 verhalfen die evangelischen Stände dem Glauben aus eigenem Gewissen zu jeweils regionaler Geltung.

Die Katholische Kirche akzeptierte die Absichten der Reformation nicht. Anfangs weigerte sie sich, den positiv geladenen Ausdruck „Reformation“ überhaupt anzuerkennen und zu benutzen. Sie bekämpfte hingegen sowohl das Ereignis der Reformation als eine schwerwiegende Abspaltung, als auch die Epoche danach: Die „Zeit der Spaltung“ galt ihr als vorübergehende, zu überwindende. In der Zeit der Gegenreformation und im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) sah sie auch die protestantischen Kirchen als abgespaltene Kirchen an, die es auch mit Mitteln der Gewalt wieder heimzuholen galt. Dieser Prozess wird auch Rekatholisierung genannt. Sie war eine wesentliche Bewegung in dieser als „Zeitalter der Konfessionalisierung“ bezeichneten Epoche.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.