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RecyCeltic

RecyCeltic
Rechtsform Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
Gründung November 2019
Sitz Mönchengladbach-Eicken, NRW, Deutschland
Branche Wiederbelebung der keltischen Architektur für den ökologisch nachhaltigen Naturbau der Zukunft in völliger Handwerkskunst
RecyCelticBauplan1

Bauplan eines keltischen Natursteinhauses

RecyCelticBauplan2

Bauplan eines schottischen Blackhouse

RecyCeltic© ist eine ehrenamtliche Organisation aus Mönchengladbach-Eicken zur Erforschung einer zukünftigen Integration keltischer Architektur ins heutige Bauwesen. Auch die Förderung ökologischer Baustoffe direkt aus der Natur und die Wiederverwertung von Naturbaustoffen spielen eine zentrale Rolle.

Die keltische Architektur ist bislang ein völlig unerforschtes Gebiet, das vollständig erforscht werden muss.

Gründungsgeschichte

Die ältesten Naturbaustoffe, die der Mensch in der Frühgeschichte verwendete, waren Hölzer, Lehm, Kalk, Getreidestroh, Ziegel und Natursteine, die vor allem für die Baukonstruktion genutzt wurden. Also genau jene Baustoffe, die die Kelten für ihre Bauten verwendeten. An genau diese uralte Tradition will RecyCeltic© für den gegenwärtigen Naturbau anknüpfen. Daran orientiert sich auch der Unternehmensname.

Die Bezeichnung RecyCeltic© ist eine moderne Wortschöpfung, die sich aus den lateinischen Lehnwörtern „reset“ für wieder/zurück und „cyclus“ für Zyklus (Kreislauf) sowie „celtic“ für keltisch zusammensetzt. Die Ähnlichkeit zu dem Begriff „Recycling“ für wiederverwerten ist gewollt. Man kann dies als moderne Wortschöpfung mit Erinnerungswert bzw. Merkfähigkeit auffassen.

Projektziele

Das Ziel von RecyCeltic© ist es, „kleine Bauwerke“ langfristig 100-prozentig umweltfreundlich bzw. ökologisch nachhaltig aus den Hauptbestandteilen „Holz, Lehm, Kalk, Getreidestroh, Ziegel und Naturstein“ in alter keltischer Handwerkskunst ohne Einfluss von Maschinen zu bauen, wobei der Schwerpunkt auf dem keltischen Mauerbau gründet. Die keltische Handwerkskunst muss dafür erst gelernt werden, wobei sich das als schwierig darstellt, weil die Kelten fast keine Schriften hinterlassen haben.

RecyCeltic© möchte sich aber auch noch auf die Verwendung weiterer Naturbaustoffe wie zum Beispiel Schafwolle, Flachs, Hanf, Jute, Kokus, Kork, Roggen, Schilf, Seegras, Sisalfaser, Wiesengras, Perlitegesteine, Bimssteine konzentrieren.

Ehemalige Verbundbaustoffe

Bohrkern

Römischer Zement im Querschnitt (Bohrkernprobe)

RecyCeltic© hat auch die Idee, dem altrömischen Zement „Opus caementicium“ und dem altrömischen Estrich „Opus signinum“ neues Leben einzuhauchen. Beides absolut ökologisch nachhaltige Verbundbaustoffe, die die Römer für ihre Gebäude verwendeten. Unter anderem auch für das Kolosseum in Rom, das heute noch steht. Aus Kalk und Vulkanasche stellten die Römer einst den Beton für ihre Hafenanlagen her. Das Baumaterial war nicht nur viel haltbarer und wasserfester als moderne Mischungen – es wurde auch umweltschonender produziert.

Ursprünglich verwendeten die Kelten zur Verfüllung ihres Trockenmauerwerks einen Kalkmörtel. Sie verwendeten aber auch ein Lehm- oder Erd-Torf-Gemisch.

Liste der Naturbaustoffe

Allgemeine Informationen

Naturstein

Naturhölzer

Naturlehm

Naturdämmstoffe

Naturfarben

Naturharze

Siehe auch

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