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Als Pronomen universale bezeichnet man ein Pronomen, das indeklinabel (das heißt in einer einzigen Form) für alle grammatischen Geschlechter, Fälle etc. eingesetzt werden kann. Oft steht es mehreren alternativen Formen (der Standardsprache) gegenüber. Ein Beispiel in der deutschen Sprache ist das Wort wo, das im süddeutschen Raum umgangssprachlich statt der deklinierten Formen der standardsprachlichen Relativpronomen der, die, das eingesetzt wird.

Beispiele:

  • Der Mann, wo da läuft. statt Der Mann, der da läuft.
  • Das Kind, wo da steht. statt Das Kind, das da steht.

Eine parallele Form gibt es auch im Gemeintschechischen (einer umgangssprachlichen Form des Tschechischen) mit co (deutsch was).

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