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pepperbill GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 2012
Sitz Erfurt, Berlin, Wien
Leitung Marcel Mansfeld, Ferry Heilemann Geschäftsführer
Branche Software as a Service, Kassensystem
Website www.pepperbill.com

Die Pepperbill GmbH (Eigenschreibweise: pepperbill) bietet unter ihrem Markennamen ein Kassensystem für gastronomische Betriebe an. Von klassischen Kassensystemen unterscheidet sich Pepperbill vor allem dadurch, dass es sich beim Kassensystem um eine für mobile Endgeräte mit iOS-Betriebssystem entwickelte Applikation handelt: Statt speziell für die Gastronomie entwickelter Hardware nutzt Pepperbill wie andere Anbieter am Markt ebenso die ursprünglich von Apple für Konsumenten entwickelten Endgeräte iPad, iPhone und iPod touch.[1]

Unternehmensgeschichte

Die Pepperbill GmbH wurde im Juni 2012 von Marcel Mansfeld und Andreas Stein, zwei Informatik-Absolventen der Fachhochschule Erfurt, gegründet.

Finanziell profitierte das Unternehmen zunächst von einer EXIST-Förderung sowie von einer Investition des Wagniskapitalgebers bm-t Beteiligungsmanagement Thüringen, der im Oktober 2012 in Pepperbill investierte.[2] Im September 2013 übernahm die in Berlin ansässige Holding Sky and Sand GmbH der DailyDeal-Gründer die Mehrheit an der Pepperbill GmbH.[3]

Im November 2013 wurde Pepperbill von einer Jury rund um die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht mit dem Innovationspreis Thüringen ausgezeichnet.[4] Seit März 2014 ist Pepperbill zusätzlich zum Heimatmarkt Deutschland auch in Österreich vertreten.[5]

Geschäftsmodell

Bei Pepperbill handelt es sich um einen Software as a Service-Anbieter. Das Geschäftsmodell besteht in der Entwicklung und im Direktvertrieb der Pepperbill-Applikation für iPad, iPhone und iPod touch. Kunden, die pepperbill als Kassensystem nutzen, berechnet Pepperbill eine jährliche Gebühr pro eingesetztem Endgerät.

Zusätzlich zur Jahreslizenz haben Kunden die Möglichkeit, zusätzliche Lizenzen für einzelne Monate zu buchen, um weitere Endgeräte beispielsweise in den Sommermonaten im Biergarten zu nutzen.

Pepperbill bietet Gastronomen zudem Hardware einzeln oder in verschiedenen Paketen zum Kauf an. Im März 2014 hatte Pepperbill bereits mehrere Hundert Kunden.[6]

Funktionsweise

Pepperbill ist in seinen Grundeigenschaften vergleichbar mit konventionellen Kassensystemen: Gastronomen können Speise- und Getränkekarten erstellen und bearbeiten, Schichten planen, Tische einteilen und Bestellungen abwickeln. Rechnungen lassen sich personalisieren und ausdrucken oder per E-Mail verschicken.

Das Pepperbill-Kassensystem speichert die Daten nicht auf einer Festplatte sondern in der Cloud. Gastronomen können die verschlüsselt gespeicherten Daten über ein passwortgeschütztes Dashboard ortsunabhängig und in Echtzeit einsehen.[7]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Orderbirds Alleinherrschaft neigt sich dem Ende zu Erschienen auf netzwertig.com am 16. Oktober 2012. Abgerufen am 4. April 2014.
  2. Sechsstellig für pepperbill auf gruenderszene.de Abgerufen am 4. April 2014.
  3. DailyDeal-Gründer steigen bei pepperbill ein Erschienen in der Berliner Morgenpost am 30. September 2013. Abgerufen am 4. April 2014.
  4. Thüringer Innovationspreis: Erfurter entwickeln Kassensystem für Gastronomen Erschienen in der Thüringer Allgemeinen am 25. November 2013. Abgerufen am 4. April 2014.
  5. Neue Konkurrenz für Boniersysteme Erschienen im Wirtschaftsblatt am 4. März 2014. Abgerufen am 4. April 2014.
  6. Start-ups in Berlin: Die Berliner Gründerszene ist nicht tot Erschienen im Tagesspiegel am 3. März 2014. Abgerufen am 4. April 2014.
  7. pepperbill mit GDPdU-Siegel Erschienen auf gastronomie-report.de am 27. März 2014. Abgerufen am 4. April 2014.
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