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Begründung: Inhaltlich äußerst fragwürdig und nicht von der angegebenen Literatur gestützt, also unbelegt. Das Konzept der Kulturkreise gilt als überholt, wird hier aber als aktuell gültig dargestellt. Die zeitlich-räumlich Abgrenzung im Artikel, nach der dort das Neolithikum im 6. Jahrtausend v. Chr. einsetzte, widerspricht der derzeitigen Forschungsmeinung, die das erst ins späte 4. Jahrtausend datiert. Die angegebene Literatur macht gar keine Aussagen zum Hintergrund des "nordischen Kulturkreises", scheint diesen aber - abgeleitet aus Einzeaussagen im Text - anders zu datieren und zu verorten.
Das wäre ein Fall für eine Totalsanierung, was mir aber zu viel Ehre für ein veraltetes Konzept zu sein scheint. Zum Hintergrund siehe auch Benutzer Diskussion:Jergen#Nordischer Kulturkreis. --jergen ? 13:52, 7. Feb. 2020 (CET)

Darstellung der Kulturkreise des Neolithikums, blau = Nordischer Kulturkreis - zur Zeit der Trichterbecherkultur, die südliche sich anschließende Randzone in Norddeutschland wird hier mehrheitlich der Donauzivilisation zugeordnet. Vorlage:Mehrere Bilder Nordischer Kulturkreis oder auch als Kurzform Nordischer Kreis ist ein tradierter aber ideologisch belasteter, historischer Fachbegriff. Er bezeichnete in der Geschichtsschreibung seit dem frühen 20. Jahrhunderts einen neolithischen Kulturkreis, der sich von Norddeutschland, über Dänemark, Skandinavien und das Baltikum erstreckt hat.[1] Der Nordische Kulturkreis des Neolithikum gehörte mit dem donauländischen Kulturkreis, dem westeuropäischen Kulturkreis zu den drei verschiedenen großen Kulturkreisen[2] nördlich der Alpen.

Die Anwendung und Entwicklung des Begriffs durch Vorgeschichtswissenschaftler, vornehmlich Deutsche, erfuhr bis 1950 ihren Höhepunkt und Ausprägung. Die Prähistorische Forschung vollzog danach eine scharfe Richtungsabkehr. Dadurch verebbte bis heute die Begriffsnutzung auf ein relativ geringes Niveau. Während die eigentliche Kulturkreislehre als veraltet gilt, findet der Begriff des Kulturkreises, ähnlich einem Kulturraum, als räumlich abzugrenzendes Differenzmodell, mit verflachtem semantischen Kontext, weiterhin Verwendung.

Weitere ähnlich synchrone räumliche Bezugnahmen leiten von Diplomatie-, Handelsbeziehungen und kriegerischen Konflikten vom Frühmittelalter bis zum Ende der Frühen Neuzeit her.

In der NS-Ideologie bezeichnete der Begriff den Herkunftsraum der „nordischen Rasse“. Diachrone Verbreitungskarte der regional jeweils frühesten Kultur mit Töpferware, ca. 6000–4000 v. Chr. mit der tot gezeichneten Ertebølle-Kultur Späte Ausdehnung der Trichterbecherkultur (4200 v. Chr. bis 2800 ). Nachfolgerin der Ertebølle-Kultur

Begriffliche Deutungsgeschichte

Der Begriffszusammenhang erfuhr mehrere semantische Entwicklungssprünge des sachlichen Zusammenhangs und seiner räumlichen Reichweite. Der eigentliche archäologische Zusammenhang erfuhr im Dritten Reich eine Erweiterung um politisch-ethnische Begriffskomponenten. Dessen ideologische Inbesitznahme für eine verbrecherische Politik führte zur Abkehr vom Kulturkreisansatz nach dem Zweiten Weltkrieg durch Historiker. Die Neolithik bleibt aber der primäre Begriffszusammenhang. Neben dem ideologischen Bezug gibt es begriffliche Nähen zum staatlichen Diplomatiesystem ab der Frühen Neuzeit. Auch als Wirtschaftsraum sind nordische räumliche Bezüge nachvollziehbar. Im direkten Kontext zum Neolithikum sind diese Begriffsabwandlungen aber nicht mehr zu suchen. Solche zeitalterübergreifenden Neubildungen von nördlichen räumlichen Zusammenhängen stehen im Zusammenhang mit der geografischen Gliederung Europas, mit der Ostsee als raumtrennendes und räumeverbindendes Medium.

Bedeutung hat der Begriff vor allem in der Geschichtsschreibung seit dem späteren 19. Jahrhundert erlangt. Als nichtniedergeschriebener Bedeutungszusammenhang wirkt er aber bereits seit der Antike durch römische Geschichtsschreibung auf das Vorstellungsvermögen damaliger Menschen zu räumlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und ethnischen Zuordnungen in Europa.

Historische Begriffsverwendung für Fundzusammenhänge seit der Jungsteinzeit

Schnurkeramische Kultur 2800 - 2200 v.Chr.

Geschichtsforschung

Sophus Müller Ausgrabung eines Køkkenmødding der Ertebølle-Kultur am Limfjord, 1890er Jahre.

Der heutige Wissensstand ist eine Zusammensetzung von wissensevolutionären Vorgängen seit dem frühen 19. Jahrhundert. Auf Basis eines ungenauen, nicht methodischen Kenntnisstandes mit vielen Allgemeinplätzen, Unklarheiten, Überschneidungen, mit entsprechenden Fehlannahmen, Fehlzuweisungen, Fehlschlüssen entstand über Generationen von Geschichtswissenschaftlern das heutige Geschichtsbild, was wiederum auch nur ein Zwischenstand darstellt, das Veränderungen im hier und jetzt und in der weiteren Zukunft durchlebt. Grundsätzlich ging es bei den Vorgeschichtlern des Nordens um ethnische Deutungen und die zeitliche Abfolge von Fundprovinzen,[3] um Zusammenhangs- und Chronologiebildung auf Basis von Präskription. Da schriftliche Kulturhinterlassenschaften noch fehlten, nutzten die Archäologen zum Beispiel Techniken der Formendeutungen, Kartierten diese, bildeten ideelle Clusterbeziehungen und versuchten sich so Wanderungsbewegungen räumlich vorzustellen.

Längs der Elbe und in Schleswig-Holstein hatte seit 1700 eine Verdichtung des Interesses an den Fundstoff gegeben. Dort wurden viele Werke geschrieben, die das Gesamtgebiet der Germanischen Frühzeit zu Umspannen versuchen. Es bildete sich vom Norddeutschen Tiefland über Westfalen, Ostpreußen und Schlesien eine archäologische Fundprovinz, deren Klammer die Gräberkultur der Urnengräber wurde. Deren Geschlossenheit führte zum Aufkommen eigener Literatur mit geschlossenen Inhaltshorizonten. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts lag bereits eine nennenswerte Menge von Funden vor, die teils zufällig gehoben und in kleinen Kabinetten aufbewahrt worden sind, teils aber schon planmäßigen Grabungen entnommen wurden. Dies beschränkte sich auf den deutschen Raum, Dänemark, Schweden. [4]

Norddeutsche, dänische und schwedische Historiker interessierten sich auch für die Funde außerhalb ihrer eigen Untersuchungszonen und begannen sich untereinander auszutauschen und ihre Funde zu vergleichen. Zwischen 1813 bis 1837 stellten sie das Dreiperiodensystem auf, das die relative Einheitlichkeit des Fundstoffs, das im Neolithikum einsetzte, in der Region Schonen, Dänemark, Mecklenburg, Schleswig-Holsten, Altmark sieht und letztlich die Herkunft und Raumbasis des Nordischen Kulturkreises bildet.[5] Letztlich blieben die dänische und die schwedische Vorgeschichtsforschungen in die eigene Landesgeschichte eingebunden.

Nur wenig später bemächtigte sich die Abstammungslehre der frühgeschichtlichen Funde. Die Vorstellung von der allmählichen Evolution von Lebewesen wurde auch auf die Funde projiziert. So entstand die formenvergleichende Methode, die ein chronologisches System der Fundtypen aufbaute. Es handelte sich hierbei um einen kleinen Kreis skandinavischer Forscher und Otto Tischler, einen Ostdeutschen mit Schwerpunkt auf die Fundprovinz Ostpreußen und dem Ostbaltikum, die in den 1870er und 1880er Jahren tätig wurden. Die vorgeschichtlichen Beobachtungen wurden nun auch auf weitere Erdteile ausgedehnt. Im Ergebnis entstand eine darwinistische Kulturgeschichtsschreibung. Es kamen neben den Geschichtsvereinen nach 1850 anthropologische Gesellschaften als korporative Akteure dazu. Naturwissenschaftliche Ansätze wurden schwächer und die historische Ethnografie auf Basis von Philologie verstärkte das Dauerthema nach der Volkszugehörigkeit der Funde.[6]

Die Geschichtsforschung vor der Zeit der Romantik bezeichnete die altertümliche Periode Nordeuropas als nordische Vorzeit. Zur Zeit der Romantik begrenzten die Wissenschaftsvertreter diesen Begriff auf indogermanische Völker. Johann Kaspar Zeuß schuf den Grundgedanken der Zusammengehörigkeit der nordischen Völker mit dem Werk „Die Deutschen und die Nachbarstämme“ von 1837. Kelten, Slawen, Germanen und Balten gehörten für ihn dazu. Ähnlich äußerte sich auch Pavel Jozef Šafárik. Gemeinsamkeiten der so genannten „Nordvölker“ wurden zu der Zeit intuitiv erfasst und nicht nach methodischen Voraussetzungen hergeleitet.[7]

Zuerst hat den Kulturkreisbegriff in diesem Zusammenhang wohl Heinrich Rückert mit seiner organologischen Geschichtstheorie eingeführt. Wenig später wurde der Begriff von der Ethnologie um Leo Frobenius und Fritz Graebner fortgeführt. Vor allem Bestattungsbräuche wurden zur Beurteilung einer Zugehörigkeit zu Kulturkreisen hinzugezogen.[8]

Jens Jacob Asmussen Worsaae wurde ein Wegbereiter der prähistorischen Archäologie. er untersuchte die Abfälle, die Køkkenmødding der steinzeitlichen Bewohner im Norden. Er verstand die Hünengräber nicht mehr als Kult- und Opferplätze, sondern als Grabhügel und unterschied erstmals zwischen Jungsteinzeit und Steinzeit. Bezüglich der eigentlichen vorgeschichtlichen Forschung hatten in Skandinavien Sophus Müller und Oskar Montelius große Fortschritte erzielt. Nach Meinung von Hans Jürgen Eggers hat der schwedische Archäologe Montelius die Anschauungen über Herkunft und Ursprung der Germanen geprägt, aus dem sich dann das weitere Erkenntnisinteresse der folgenden Historikergenerationen, Ethnografen, Sprachwissenschaftler ableitete. Grundlegend dafür wurde sein Aufsatz von 1888 mit dem Titel Über die Einwanderung unserer Vorväter in den Norden. Gustaf Kossinna, der deutsche Vorgeschichtsforscher Ersten Ranges erweiterte diesen Thesensatz.[9] Er nahm für sich in Anspruch durch die Zudeutung den Funden ihre Subjektlosigkeit genommen zu haben. Die Objektbezogenheit nahm in der Folgezei weiter ab. Die Forscher interessierten sich mehr und mehr für die Menschen und den gestaltenden Kräften.[10]

Ernst Spockhoffs Hauptinteresse galt der Herausarbeitung von „Kulturprovinzen“ (also Subräume eines Kulturkreises) der jüngeren Bronzezeit in Norddeutschland, womit er eine Forschungslücke auffüllte. Er bestimmte über Karteninterpretationen und typologisch-chronischer Studien die räumliche Dynamik des nordischen Kreises.[11]

Stark beeinflusst wurde die Theorie vom Nordischen Kulturkreis durch die zeitgleich geführte Debatte um die Herkunft der Indogermanen. Diese zog auch andere Kulturkreise mit ein. Die Epoche von 1890 bis 1945 stand unter nationalistischen Bezügen. Wissenschaftliche Theorien wurden zu Glaubenssätzen. Politischer Glaube überlagerte wissenschaftliche Befunde. Die Aufgabe der deutschen Vorgeschichtsforschung war es nun, nachzuweisen, das die deutsche Kultur aus dem Norden kommt. Sie konnte es aber nicht. Politische Verfolgungen bis hin zum Tod folgten gegen Abtrünnige, die nicht der Linie folgen wollten, das die Germanen Träger aller Kulturen seien.[12] Das Fachgebiet Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie erfuhr eine massive Förderung durch den nationalsozialistischen Staat in Deutschland, so durch die Einrichtung von zahlreichen neuen Lehrstühlen.

Nach 1945 gab es naturgemäß Widerstand gegen eine Fortführung der Anthropologie, die vergleichende Sprachwissenschaften und in der Vorgeschichtsforschung gegen die Germanenforschung. Bis in die 1950er Jahre fand der Begriff in Fachkreisen Verwendung als gesamthafte Bezeichnung für eine archäologische Fundzone.

Noch um 1948 also nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft argumentierte Ernst Meyer in Zürich in einem Buch wie folgt:

„Ich schließe mit der Wiederholung, daß alle beweiskräftigen Argumente dafür sprechen, daß wir die Sitze der Indogermanen als geschlossene Völkergruppe noch des 3. Jahrtausends vor Christus in Mitteleuropa zu suchen haben. Und zwar sind alle drei mitteleuropäischen jungsteinzeitlichen Kulturkreise, Bandkeramik, Schnurkeramik und nordischer Kreis als indogermanisch anzusprechen.“

Das war der Standpunkt der Indoeuropäerfrage um 1950. Drei Forschungszweige, die Vorgeschichte, die Vergleichende Sprachwissenschaft, die physische Anthropologie mussten ihre Forschungsergebnisse aufeinander abstimmen. Heraus kam eine sukzessive Eingrenzung, begleitet von Streits, Kämpfen und emotionalen Debatten. Chauvinistische Begeleittöne gehörten zum damaligen Zeitgeist, wenn auch nach 1945 abklingend, dazu. Um 1950 beruhigten sich die wissenschaftlichen Auseinandersetzungen und es entstand eine Gesamtsicht.[13]

Nach 1950 bis 1975 ging es vor allem um die Urnenfelderfrage, die bereits um 1930 auftauchte. Es ging um Urnenfelderbewegungen und Migrationsrouten. Heute finden sich wieder vermehrt Nachdrucke der alten Schriften als Neuauflage.

Zeitliche Datierungen, Räume

Nordische Megalitharchitektur

Entstehung im Neolithikum

Der letzte erkennbare Ursprung des nordischen Kreises wurde um 1950 in die mittlere Steinzeit von 8000 bis 3000 v.Chr. datiert. Nach der Maglemosekultur und der Zeit der Kjökkenmöddinger sei dieser ohne Unterbrechung in die Jungsteinzeit übergegangen.[14] Der Nordische Kreis sei, ausgehend von den Indogermanischen Wanderungsbewegungen vom Mittelrhein bis zur Ostsee aus entstanden. [15]

Hierzu hat sich vor allem Ernst Sprockhoff beschäftigt und eigene Vermutungen aufgestellt. Seine Arbeiten sind durchdrungen von Versuchen, die Bewegungsrouten der damaligen Stammeskulturen nachzuzeichnen. Offenbar zogen westliche Gruppierungen nach Skandinavien, brachten neue Kulturformen mit. Zu denen gehörten das Riesensteingrab, das geschliffene Beil und der Ackerbau. Diese Kultur siedelte an der Küste, dem Belt und drang landeinwärts vor. Dies betraf vor allem die längsseitige dänischen Jütlandküste und die Westküste Schwedens.[16]

Vor dem Ende der neolithischen Kultur II, d. h. während der TRB/C oder Nordkultur II, wurde die ganze norddeutsche Tiefebene von der Weichsel bis zum Rhein von kriegerischen Bauerngruppen der Ersten Nordkultur beherrscht, die sich voneinander durch ihre verschiedenartigen Anpassungen an lokale Bedingungen unterschieden, wie das in Eigenheiten der Keramikmuster und der Bestattungsriten zum Ausdruck kam.[17]

Die für die neolithischen Bauern günstigsten Gebiete waren in Dänemark und Schweden, diese waren aber zugleich am dichtesten mit Jäger-Fischern in der Nachfolge der Maglemose-Kultur und der Ertebølle-Kultur bevölkert. Die Besiedlung begann erst zu einer Zeit, als die Donauregion, der Balkan und die Mittelmeerküsten schon menschliche Besiedlungsspuren aufwiesen. Eine höchst erfolgreiche Anpassung wurde nach zwei oder drei Entwicklungsvorstufen (Nordkultur I und II oder TRB/A, B und C) von der ersten Nord- oder TRB (Tragtbaeger, Trichter-Becher)-Kultur erreicht.

Das Radikarbon-Alter der frühesten datierten Siedlung in Dänemark wird auf 2650 v.Chr. angesetzt. Die nördliche Landschaft mit ihrem dicht bewaldeten, von Findlingen durchsetzten Lehmboden, ihren eiszeitlichen Sanddünen, ihrem Küstenschwemmland und ihrem kalten feuchten Klima bedeutete eine große Herausforderung für neolithische Bauern. Als in Phase A die Pioniere der Kolonisation, die Ackerbau mit Ortswechsel betrieben, in Dänemark ankamen, bauten sie weiter Einkorn-, Emmer- und Hexaploid-Weizen statt Gerste an, hielten ihr Vieh angepflockt und fütterten es während des langen Winters mit Laub.[18] Die Gräber ihrer Häuptleute wirkten wie zeremonielle Kopien von Langhäusern die in der Donauregion typisch waren.

Eine für den ganzen ersten nordischen Kulturkreis bezeichnende Ideologie fand ihren Ausdruck in Opfergaben, die in Sümpfen versenkt wurden - menschliche Opfer, Tiere, Töpfe, Feuersteingeräte und Bernsteinperlen. In Phase B folgten landausgreifendere Kolonisten. Diese entwaldeten durch Brände große Gebiete Dänemarks und Südschwedens, um die so gewonnenen Flächen als Viehweiden zu nutzen. In wenigen Generationen hatten sie das heutige Stockholm erreicht. In der norddeutschen Tiefebene konnte weder Phase A noch B ausfindig gemacht werden. aber die Bauern beider Gruppen zeichneten sich durch einige markante Töpfe und Feuersteingeräte sowie Mooropfer zwischen Weichsel und Elbe aus.[19]

Der Kreis der Großsteingräber und der Kreis der Dolmen (Streitaxtleute) bildeten am Ende der Jungsteinzeit zwei getrennte nordische Kulturkreise, begannen sich aber zu vermischen und erneut einen gemeinsamen Kulturkreis zu bilden (Akkulturation). Nach Kossina vollzog sich der Prozess von 1800 bis 1200 v.Chr.[20]

Nach dem Wissensstand von 1953 soll der Nordische Kreis erstmals ab 2700 v.Chr. als eigenständiger Kulturkreis von den übrigen Indogermanischen Völkern abzutrennen gewesen sein. Dies auch, weil sich die Protogermanen in Einzelvölker aufgeteilt hätten. Die Folge waren archäologische Unterscheidbarkeiten, die eine kulturelle-räumliche Zuordnung nachvollziehbar machten.[21] Felsritzungen von Tanum, ca. 1500-500 v.Chr. Es bildete sich eine lebendige Kulturprovinz, verdeutlicht durch die Erscheinungsformen ihrer materiellen Nachlässe und ihre räumliche Expansion. Stoßrichtungen waren der Westen und Südosten. Zwischen Weser und Zuidersee bildete sich die „emsländische Fundprovinz“. In Hinterpommern und an der Weichsel wurde das „kurjawische Grab“ typisch (vgl. Megalithanlagen in Polen). Das Gesamtgebiet des nordischen Kreises wurde zu groß und es begann eine typologische Differenzierung. Mitteldeutschland befand sich zur Donaukultur zugehörig. Trotz nicht vorhandener wirtschaftlicher Überlegenheit, gewann der nordische Kreis auch hier mit der Zeit an Durchsetzung. Von einer Kontaktzone, die wohl an der mittleren Elbe und an der Havel liegt, beanspruchte der nordische Kreis das Gebiet der Saale und Böhmen.[22]

Die Trichterbecherkultur breitete sich auch in den Raum der Donaukultur aus. Prähistorische Funde aus den Alpenländern ordnete Moriz Hoernes dem nordischen Kulturkreis zu. Er vertrat die Lehrmeinung einer «nordischen Kultur der Alpen», die hegemonial wurde. Der arische Mythos hatte seit 1900 breite Schichten der Wissenschaften erfasst und beeinflusste diese nachhaltig in der Bestimmung ihrer Funde. Ähnlich verfuhr auch Oswald Menghin. Diese Lehrvertreter prägten und bildeten über ihre Lehrfunktionen ganze Generationen von Ethnografen und Prähistorikern.

Übergang in die Bronzezeit

Die Bronzezeitkultur Südskandinaviens und Norddeutschlands, von Süd- und Westnorwegen bis Westfinnland verbreitet; entstand um 1500 v. Chr. durch die Verschmelzung der megalithischen Trichterbecher-Kultur mit den Einzelgrabgruppen der Kurgankultur und durch den Import und die Nachahmung von Bronzegeräten und -waffen besonders aus der Aunjetitzer Kultur, die bald zur Entstehung eigener Bronzetypen führte.

Vielfach wurde von Historikern der nordische Kreis mit dem germanischen Kulturgebiet gleichgesetzt. Für die Bronzezeit ist dies zulässig nur ist die Ausdehnung des nordischen Kreises — dies gilt nicht nur für Norddeutschland, sondern auch für Skandinavien in der Zeit von 1800 — 800 vor Chr. Geburt — nicht die gleiche, sie wuchs in dem genannten Zeitraum um etwa das dreifache an.

Die schlichte Bezeichnung „Nordischer Kreis" statt „Germanisches Kulturgebiet" kann irreführen, weil es bereits zur Steinzeit einen nordischen Kreis gab, der sich aber nicht mit dem alten germanischen Gebiet deckte, sondern weit größer war.[23]

Die Entwicklung in der Bronzezeit verlief überwiegend friedlich im nordischen Kreis. Dieser bleibt über 1000 Jahre hinweg, von 1600 v.Chr. bis 450 V.Chr. innerhalb seiner natürlichen Grenzen, wie sie schon während der neolithischen Zeit bestanden. Es zeigten sich keine Zeichen der Expansion.[24]

Jahrhundertelang lag das Zentrum des Nordischen Kreises in Dänemark nebst Schleswig-Holstein. Die Nordische Kultur griff aber weiter nach Süden aus. Während der jüngeren Bronzezeit nahmen aber auch größere Teile Norddeutschlands an der Entwicklung maßgeblichen Anteil. Zu den Landschaften die nun an der Führung teil hatten gehörten Mecklenburg, die Prignitz, Uckermark, Pommern und Westpreußen bis zur Weichsel. Das Hauptzentrum bildete die Oder. Für das Land zwischen Oder und Weichsel ist dies die Zeit eines kulturellen Aufschwungs, der in Zusammenhang mit der Besitzergreifung durch nun germanische Stämme stand.[25] In der frühen Eisenzeit führte der Süddrang zur Konsolidierung der Jastorfkultur in Norddeutschland beiderseits der Elbe.

Nach Oskar Montelius habe es zwischen Bronzezeit und Eisenzeit im Norden keinen Bruch gegeben. Daraus schloss er, dass die Bevölkerung der Bronzezeit die Vorfahren der späteren Germanen gewesen seien. Die Bronzezeitbewohner des nordischen Kreises waren wiederum die westlichen Einwanderer der Einzelgrabkultur gewesen, die sich mit den bereits früher dort ansässig gewordenen Vertretern der Trichterbecherkultur vermischten, sie seien letztlich die Vorfahren der Germanen geworden.[26] Diese Annahmen werden weiter aufrechterhalten, auch in heutiger Zeit, zum Beispiel von Hans Fromm (Germanist) und Theo Vennemann.[27]

Charakteristika: Keramik, Gräber, Plastik, Schmuck, Wohnbauten, Kunst, Jagd, Waffen, Werkzeuge

Widderfigur der Jordansmühler Kultur Die räumlichen Randzonen des Nordischen Kulturkreises, vor allem in Mitteldeutschland waren von Überlagerungen benachbarter Kreise gekennzeichnet. Sie wiesen kulturelle Mischformen auf. Zu den Formen der sozialen Organisation ist der Kenntnisstand gering. Die Funde der Megalithgräber lassen aber Rückschlüsse auf Sippen als gemeinschaftliche Grundlage zu.[28] Im sozialen Sinne waren die Träger der nordischen Kulturkreises „kriegerische Jäger“, im Unterschied zu den friedliebenden, sesshaften Bauern des donauländischen Kulturkreises (auch Bandkeramikkultur).[29]

Der Norden hinkte zeitlich in der kulturellen Entwicklung dem Süden nach. Neue Techniken und Ideen drangen stets aus den Süden nach Norden. Als das Klima wärmer wurde und auch in den nördlichen Regionen Leben ermöglichte, war die neolithische Revolution bereits vorbei und der Norden trat später in das Neolithikum ein als weiter südliche. In der Jungsteinzeit entwickelte sich dann aber eine hochstehende Kultur.[30] Nach vergleichenden Erkenntnisse aus Fundanalysen des dörflich geprägten donauländischen Kulturkreises und des westeuropäischen Kulturkreises, ist der Nordische Kulturkreis derjenige Kreis, in der die Jagd bis ins späte Neolithikum wirtschaftlich am bedeutsamsten war. Diese blieb im Erwerbsleben ein mitbestimmender Faktor. Sie bestimmte aber nicht die Wirtschaftsform (bis auf den baltisch-arktischen Raum), sondern ging stets neben einer bäuerlichen Kultur einher. Sie bildete eine saisonal geprägte Wirtschaftsform. Typische Beutetiere waren Elche, Ren, Hirsch, Seehund, Wasservögel.[31]

Im Norden fanden sich vom Westen übernommene Großsteingräber (Dolmen, Ganggräber). Weitere Funde waren charakteristische Keramik: tönerne Becher mit trichterförmigem Hals (Trichterbecherkultur), die sich zu Kragenflaschen entwickelten, dazu Holzgefäße mit Kerbschnittdekoration. An weitere Keramik: Schnurkeramik, Tiefstichkeramik.[32]

An Körperschmuck war das nordische Neolithikum nicht besonders reich.[33] Während der jüngeren Steinzeit wurde im nordischen Kulturkreis die Feuersteinindustrie besonders hoch entwickelt. Das Rohmaterial fand man überall. Die Flinten wiesen eine hohe Qualität auf. Die Bindung an das miolithische (Miolithikum (ein von Menghin eingeführter Name für das spätere Paläolithikum)) Fundament bildete eine charakteristisches Merkmal der nordischen Kultur. Elemente der Klingen- als auch der Faustkeil- und Knochenkultur blieben nachweisbar.[34] Das Schwergewicht von Pfeil und Bogen als Waffen hat im Neolithikum in der Blütezeit in den nordischen Kulturen gelegen. Erst ab der Bronzezeit kam es zu einer Verschiebung in den Süden und Osten.

Die neolithische Kunst des nordischen Kreises war nach Oswald Menghin bildfeindlich, zeigte nur sehr geringes Interesse an figuraler Darstellung und lebte sich ganz im Ornament aus. Das einzige von ihm erwähnte Kunstwerk, das dieser These widersprechen könnte, der Tonwidder von Jordansmühl, fußte seiner Meinung nach auf bandkeramischer Überlieferung und stellte keine nordische Arbeit dar. Auch Hans Seger war dieser Meinung.[35] Neolithisches Großsteingrab 4 im Landschaftsschutzgebiet „Im Dohrn“ bei Grundoldendorf, Lkr. Stade Es wurde eine Tendenz zur naturalistischen Kunst festgestellt, die sich in erstarrten und stilisierten Formen äußert. Es wurden insgesamt nur zwei nichtornamentale Darstellungen aus dem neolithischen nordischen Kulturkreis bis dato gefunden. Dazu gehört ein Zeichnung auf einer keramischen Scherbe bei Salzmünde im Mansfelder Seekreis. Keulen als Waffen kamen vermutlich als kurze einteilige Form durch die Walzenbeil-welle und in der Scheibenförmigen mit Stil aus dem donauländischen Kulturkreis in den nordischen Kreis. Die häufige Verwendung von Knochen als Werkzeugstoff ist ein typisches Zeichen des nordischen Kulturkreises.[36]

Nordische Schnurornamentik sickerte nach Fundbelegen auch nach Norditalien ein.

Die großen Steingräber (Megalithgräber und Hünenbetten) des Nordens sind einheitlichen Typs (vgl. Nordische Megalitharchitektur). Sie sind Aufbauten auf naturbelassenen Boden. Aus gespaltenen Findlingen wurden die Wände einer rechteckigen Kammer errichtet und dann flache Decksteine aufgelegt, schließlich ein Hügel drüber geschüttet. Die älteren Kammern trugen meist bis zu 10 Leichen. Jüngere Kammern enthielten bis zu 100 Leichen und hatten einen seitlichen Ausgang, überdeckt mit einem länglichen Hügel von bis zu 100 Metern. Ein Beispiel sind die Megalithanlagen von Grundoldendorf. Solche Steinkammern waren das Mausoleum für vornehme Fürstenfamilien. Jede Generation legte eigene Grabfelder in der Linie des Ersten Grabfelds an. Dies zeugt von der Sesshaftigkeit damaliger Stammesstrukturen.[37] Die Steine der Grabeinfassung im Grab von Kivik Über die Steingräber Skandinaviens hat Oscar Almgren berichtet. Das wichtigste Ganggrab in Schweden ist das Grab von Kivik in Schonen, das schon 1748 aufgedeckt wurde. Die Steine tragen Gravierungen, die die Gedankenwelt verdeutlichen. Sie zeigen das Leben, das tägliche Dasein, Leichenspiele, Wagenrennen, Totenschmaus, Opferessen, Priester im Ornat, Schiffe und die Erhöhung der Toten in das ewige Leben. Der Kosmos wird als Radkreis verbildlicht, als Weltordnung und Eingang zu Asgard, der Burg der Asen, zu Wotan (vgl. nordische Mythologie)[38] Das Großsteingrab wurde seit der Mitte des dritten Jahrtausends vom Einzelgrab abgelöst. Die Funde hielten auch in der Bronzezeit und der Eisenzeit an.[39]

Die an Funden bedeutende nordische Keramik zerfiel in zwei Stilrichtungen. Die Elbe bildete die Grenze zwischen einem nordöstlichen Teil mit Schleswig-Holstein, Mecklenburg, Pommern, Dänemark und einen westlichen mit Niedersachsen und Holland. Der westliche Stil hatte wohl lange an tradierten Gefäßformen wie Holzgefäße, Korbgeflechte, Kürbisschalen und dergleichen festgehalten und dann diese Formen mit den Korbflechtverziehrungen nach Einführung der Tontechnik übernommen und beibehalten.[40] Die Technik in der die nordische Westmegalithik ihre Verzierungen anbrachte, war nicht mehr wie im Osten der Schnurabdruck oder die Ritzlinie, sondern regelmäßig der Tiefstich. Beide Kulturformen, die westliche und die östliche Nordkeramik haben räumlich expandiert. Die östliche Form hat sich über die Elbe verbreitet, bis nach Anhalt und Sachsen, sich dort leicht gewandelt und die Kultur der Kugelamphoren hervorgebracht. Die Westgruppe ist nach Süden vorgedrungen und hat zwischen Saale und Harz nacheinander die Walternienburg-Bernburger, den Havelländer und den Lausitzerstil hervorgebracht, wobei Einflüsse südlicher Schnurkeramik mit absorbiert wurden.[41]

Bereits in der älteren Ganggräberzeit änderten sich äußere und innere Form des Ornaments. Es wurde technisch auf verschiede Weise ausgeführt, unter anderem durch Abdruck von Muschelrändern, besonders aber durch den für den nordischen Kulturkreis sehr charakteristischen Tiefstich, der anscheinend in der Nordwestgruppe wurzelte und auch auf andere nordische Stilarten überging, vor allem auf die Rössener Kultur.[42]

Bezogen auf Wohnbaugrundrisse standen der damaligen Archäologie um die Mitte der 1950er keine Wohnbaugrundrisse während der Bronzezeit zur Verfügung, anders noch als während des Neolithikums.[43]

Fachliche Korrelationen mit der Indogermanenforschung

Seit den 1880er Jahren gab es eine antrhopologische Debatte um die Urheimat der Indogermanen. Der österreichische Geologe Karl Penka soll den Begriff der nordischen Rasse geprägt haben. Matthäus Much verfasste 1902 das Buch „Die Heimat der Indogermanen“. Darin zeichnete er eine autochthone Verbindung Mitteleuropas mit Nordeuropa, die seit der Steinzeit bestanden habe. Zur Begründung nutzte er archäologische Artefakte, die er als nordische Kulturelemente klassifizierte. Als nordische Kulturelemente identifizierte Much vor allem Waffen, die kriegerische Kultur, Pferdezucht und einen einfachen Dekorstil. Die bis dahin gängige Annahme, das seit der Jungsteinzeit eine menschliche Siedlungsbewegung von Asien nach Europa sich auch in den Norden vollzogen habe, widersprach er. Demnach seien die Arier eine seit der Steinzeit durchgängig sesshafte Völkergruppe gewesen. Indogermanische Kulturelemente wurden positiv besetzte, vorderasiatische Kulturelemenete negativ beschrieben.[44]

Die germanomanische Theorie Muchs wurde sehr einflusreich und später als Grundlage für die NS-Rassenideologie aufgebaut.[45]

Unterschied nordischer Kulturkreis - neolithische Kulturen

Dänische prähistorische Kulturabfolge Zeitliche, räumliche und kulturelle Epochenuntergliederungen in heutiger Zeit :

  • Die Maglemose-Kultur von (etwa 9000 bis 6500 v. Chr.) ist die älteste mesolithische Kultur des nordeuropäischen Tieflandes.
  • Die Kunda-Kultur ist eine zwischen 7400 und 6000 v. Chr. im Baltikum und in Nordrussland auftretende archäologische Kultur des Mesolithikums.
  • Die Kongemose-Kultur dauerte etwa von 6000 bis 5200 v. Chr. und war eine mesolithische Wildbeuterkultur, die sich von England über das nördliche Mittel- und Osteuropa und das südliche Skandinavien erstreckte
  • Die Ertebølle-Kultur ist eine spätmesolithische Kultur, die zwischen 5100 v. Chr. und 4100 v. Chr. in Dänemark und Norddeutschland verbreitet war.
  • Die Grübchenkeramische Kultur war eine archäologische Kultur des 4. und 3. Jahrtausends v. Chr. in Südskandinavien und im nördlichen Osteuropa.
  • Die Dolchzeit in Südskandinavien bezeichnet die endneolithische Periode von 2350 bis 1700 v. Chr.
  • Der räumliche Zusammenhang der Bronzeit wird als Nordische Bronzezeit bezeichnet.

Der Kulturkreisansatz bezieht sich auf einen Kulturenübergreifenden räumlich-geografischen Zusammenhang mit einem Fokus auf ethnischen Kontinuitäten und Bildung von Völkerschaften, Stammesformen als Vorform von Herrschaftsbildungsprozessen. Die Kombination von Raum-Ethnien-Bildung machte diesen Ansatz im 20. Jahrhundert anfällig für politische Eingriffe und Deutungsübernahmen in der Tagespolitik, weswegen nach 1945 eine andere Herangehensweise gewählt wurde. Der heutige Kulturansatz setzt dagegen auf zusammenhängende technisch-kulturelle Fertigkeiten als zusammenhängende Klammer und räumt räumlich-ethnischen Komponenten einen nachgeordneten Bezug ein. Kurzgefasst ging es vor 1945 primär um Ethnienbildung und deren räumliche Expansion und nach 1945 um technisch-kulturelle Entwicklung in den Raum.

Ein Kulturkreis besitzt demnach so was wie einen Hotspot, ähnlich wie in heutiger Zeit ein urbanes Zentrum, das in das Umland ausstrahlt und als Metropolregion räumliche Verdichtung mit einem klaren Zentrum kennzeichnet. Als solches sind räumliche Schwerpunkte technischen, kulturellen Wandel als auch Bevölkerungsbewegungen unterworfen. Für den nordischen Kulturkreis gilt demnach Jütland, Schleswig-Holstein, Mecklenburg und Schonen als der Mittelpunkt des nordischen Kulturkreises. Der nordische Kulturkreis, als räumlicher Zusammenhang durchschritt dabei mehrere Kulturstufen: zunächst die Vorstufe der Jäger und Sammler, dann die Erteboeller-kultur, dann die Trichterbecherkultur, dann die Schnurkeramische Kultur und schließlich die Einkehr in die Bronzezeit.

Da Kulturen ebenso aus Schwerpunktregionen heraus expandiert haben, ist die Annahme eines kontinuierlich einwirkenden Hotspots irrig. Kulturen unterliefen evolutionären Entstehungs- und Zerfallsprozesse. Hotspots versiegten und fanden keine örtliche Fortführung durch Anschlusskulturen. Das Kulturnetz zerbrach. Neue Hotspots entstanden an anderer Stelle und etablierten ein neues Kulturnetz, das zunächst unterhalb der bestehende Kultur sich entwickelte und schließlich das Alte überlagerte.

Ein Nordischer Kulturkreis war demnach ein Kulturaufnehmender Kreis, keine spezifische Kultur, sondern nur ein früher regionaler Besiedlungsschwerpunkt von sesshafteren neolithischen Bauern, die sich reproduzierten und sich später zu Ethnien ausformten. Dabei standen sie an den Randzonen, die sich überlappten, im permanenten kulturellen Austausch mit anderen Siedlungsschwerpunkten Europas.

Begriffliche Zusammenhänge zu anderen Geschichtsfeldern

Nordischer Kultur-, Wirtschaftsraum, nordisches Diplomatiesystem im Kontext der historischen Nord-Süd Dichotomie Europas

In der Antike, im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit gab es eine Nord-Südaufteilung Europas in zwei eigenständige Kulturräume. In der Antike waren dies die den Römern bekannten Germanischen Völkerschaften und der südliche Romanische Kulturraum. Die Vorstellungen wurden durch die Römer selbst geprägt. Im Mittelalter gab es zwei eigene Wirtschaftsräume, den von der Hanse dominierten Ostseehandel im Ostseeraum und den Mittelmeerhandel die von den italienischen Seerepubliken beherrscht wurden.

In der Frühen Neuzeit gab es die Nordischen Kriege um das Dominium maris baltici. Schweden als Führungsmacht agierte lange im Zusammenspiel mit Frankreich im 17. Jahrhundert. Frankreich gestaltete den größeren kontinentalen Wirkungskreis, Schweden den kleineren Nördlichen. Beide richteten sich gegen die kontinentale Macht Habsurgs, wie beim Zusammengehen im Französisch-Schwedischen Krieg ab 1635 mustergültig demonstriert und mehrfach wiederholt. Das Russische Kaiserreich löste das Schwedische Reich als Führungsmacht dieses Mächtekreises 1721 zunächst als neue vierte nordische Großmacht Europas ab. Erst im Zuge der Aufklärung begann die im 20. Jahrhundert zugespitze Ost-West Dichotomie Verbreitung zu finden. Russland wurde zu einer östlichen Macht im Weltbild der damaligen Menschen.[46] Bis dahin hatte der Norden ein autonomes Bündnissystem der Nordischen Staaten ausgeprägt, darunter das Nordische System.

Neudeutung in der NS-Ideologie

Im Rahmen der Publikationen zur Lebensraumideologie erwähnte Werner Hasselblatt einen «nordisch-protestantischen Kulturkreis, der die bolschewistische Gefahr im Osten abwehrt».[47]

Herman Wirth versucht eine nordisch-atlantische Urrasse als Träger einer nordischen vorgeschichtlichen Urkultur mit mächtigen Ausstrahlungen über den ganzen Erdball hin an der Hand vorgeschichtlicher Dokumente, insbesondere von Steinritzungen und Steinsetzungen Nachzuweisen und den Drang des erwachten Deutschlands zur Wiedererneuerung des nordischen Kulturkreises aus uraltem Blut- und Kulturerbe verstehen zu lassen.“

Propagandaauszug aus: Karl Zimmermann: Die geistigen Grundlagen des Nationalsozialismus[48]

Dazu geführt hatten zunächst harmlose Romantisierungen für den Norden, aus denen Anfang des 20. Jahrhunderts Rassenpolitik wurde. Die 1921 gegründete Nordische Gesellschaft in Lübeck hatte das Ziel, „den Wirtschafts- und Kulturkreis der Ostsee“, wie er mit dem Ostseehandel der Hanse im Mittelalter existierte, wieder zu schaffen.[49] Die Gesellschaft sah sich als Hüterin des Norden-Mythos[50] und pflegte ein rassistisches Weltbild.[51]

Alfred Rosenberg wurde Schirmherr der Organisation.[52] Gemäß seiner Urvolk-Hypothese stammten alle Weltkulturen aus dem nordischen Kulturkreis. Es wurde eine nordisch-arische Kultureinheit konstruiert und ein weltgeschichtlicher Entwicklungszusammenhang hergestellt. Diese Theorien dienten dann der nationalsozialistischen Weltanschauung als Rechtfertigungslehre für die selbst auferlegte „Rassenhygiene“-Politik und Propagierung der Reinkarnation des so genannten „nordischen Menschentums“ oder nordische Rasse.[53] Diese Rechtfertigungslehre diente auch zur Legitimation der Führung eines Angriffskriegs.

Räumlich wich die Vorstellung der Nationalsozialisten von einem Nordischen Kulturkreis von anderen früheren Zuschreibungen ab. Demnach gehörten alle germanischen und mit ihnen eng verwandten Völker wie die Flamen oder Engländer zum nordischen Kulturkreis.

Ein klares Beispiel für die Einwirkungen der Zensur der NS-Politik zeigt sich bei den Arbeiten Kurt Pastenacis, ein angepasster Historiker der nicht durch das Regime profitiert hatte, dessen Schriften aber offenkundig von dritter Stelle überarbeitet wurden. Solch ein Beispiel bietet die Schrift: Das Licht aus dem Norden, Eine kurzgefaßte Darstellung der frühesten Kulturschöpfungen des nordischen Menschen, Nordland Verlag (politisch nahestehender Verlag der SS), Berlin 1935. Darin heißt es:

„"Ex oriente lux", "das Licht aus dem Osten", war lange Zeit ein Glaubenssatz, der auch die Einstellung des deutschen Volkes zur Entwicklung der menschlichen Kultur beherrschte. Danach sollten alle Gesittung und aller Fortschritt mindestens in den Jahrtausenden der Frühgeschichte aus dem Orient gekommen sein. Die europäischen Völker hätten sich dankbar dieser Tatsache zu beugen und die Überlegenheit orientalischer Völker und Rassen anzuerkennen.“

Pastenaci 1935, S.1

An anderer Stelle wird ausgeführt, das die nordische Rasse die Bronzebearbeitung selbständig erfanden hätte:

„Es ist freilich richtig, daß die Völker des Südens und des Ostens das Metall, sowohl Kupfer wie auch Gold, früher gekannt und in Gebrauch genommen haben als die nord- und mitteleuropäischen Völker. Aber nach den neuesten Forschungen ist die Kenntnis des Metalls nicht von Süden oder Osten zum Norden gekommen, sondern der forschende und schöpferische Geist der nordischen Rasse fand diesen neuen Werkstoff selbständig und aus eigener Kraft.“

Pastenaci 1935, S.6[54]

Beide Textbeispiele offenbaren den politischen Druck, den die Geschichtsforschung zunehmend unterlag, ihre Ergebnisse entsprechend den Soll-Vorgaben des politischen Systems anzupassen. Das Wissenschaftssystem unterlag den Normen des politischen System bis 1945 und wurde inhaltlich aber auch personell dessen verlängerter Systemansatz (Gleichschaltung).

Der Begriffszusammenhang „Nordische Länder“

Der aktuelle Begriff Nordische Länder bzw. Nordische Staaten entstammt dem Bereich der aktuellen Politik und bezeichnet hauptsächlich Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden. Diese Länder werden durch den Nordischen Rat und den Nordischen Ministerrat repräsentiert. Die Nordischen Staaten agieren als Nordische Kooperateure.

Abgrenzung zum Begriff „Nordeuropäischer Kulturkreis“

Spricht man vom „Nordeuropäischen Kulturkreis“, dann ist die Bedeutung eine ganz andere. In der Literatur findet dieser Begriff vor allem in Bezug zu Alltgagsumgangsformen der dort lebenden Menschen Verwendung. Es gibt eine größere Zahl von Breitenliteratur aus den Bereichen Ratgeberliteratur, Reisehandbücher und Managementlehrbücher, die sich den Verhaltenseigenschaften von Menschen aus dem nordeuropäischen Kulturkreis widmen.

Literatur

historische Literatur zur Begriffsverwendung „Nordischer Kulturkreis“

Einzelnachweise

  1. Der Kleine Brockhaus, Band 2, E. Brockhaus, Wiesbaden, 1949, S. 173, OCLC 491883052
  2. Karl Kromer: Die ersten Europäer, Pinguin-Verlag, 1980, S.108
  3. Ernst Wahle: Tradition und Auftrag prähistorischer Forschung: ausgewählte Abhandlungen als Festgabe zum 75. Geburtstag am 25. Mai 1964, Duncker & Humblot, 1964, S.47
  4. Ernst Wahle: Tradition und Auftrag prähistorischer Forschung: ausgewählte Abhandlungen als Festgabe zum 75. Geburtstag am 25. Mai 1964, Duncker & Humblot, 1964, S.335f
  5. Ernst Wahle: Tradition und Auftrag prähistorischer Forschung: ausgewählte Abhandlungen als Festgabe zum 75. Geburtstag am 25. Mai 1964, Duncker & Humblot, 1964, S.336
  6. Ernst Wahle: Tradition und Auftrag prähistorischer Forschung: ausgewählte Abhandlungen als Festgabe zum 75. Geburtstag am 25. Mai 1964, Duncker & Humblot, 1964, S.336f
  7. Wolfgang H. Fritze: Frühzeit zwischen Ostsee und Donau: ausgewählte Beiträge zum geschichtlichen Werden im östlichen Mitteleuropa vom 6. bis zum 13. Jahrhundert, Duncker & Humblot, 1982, S.22f
  8. Wolfgang H. Fritze: Frühzeit zwischen Ostsee und Donau: ausgewählte Beiträge zum geschichtlichen Werden im östlichen Mitteleuropa vom 6. bis zum 13. Jahrhundert, Duncker & Humblot, 1982, S.25
  9. Astrid van Nahl, Lennart Elmevik, Stefan Brink: Namenwelten: Orts- und Personennamen in historischer Sicht, Band 44 von Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Walter de Gruyter, Neuauflage von 2004, 2013, S.201
  10. Ernst Wahle: Tradition und Auftrag prähistorischer Forschung: ausgewählte Abhandlungen als Festgabe zum 75. Geburtstag am 25. Mai 1964, Duncker & Humblot, 1964, S.337f
  11. Heiko Steuer: Eine hervorragend nationale Wissenschaft: Deutsche Prähistoriker zwischen 1900 und 1995, Band 29 von Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Walter de Gruyter, 2012, S.124
  12. Herbert Kuhn, Herbert Kühn: Geschichte der Vorgeschichtsforschung, Walter de Gruyter, 1976, S. 367
  13. Herbert Kuhn, Herbert Kühn: Geschichte der Vorgeschichtsforschung, Walter de Gruyter, 1976, S.355-357
  14. Josef Becker: Band 1 von Quellen und Urkunden zur Geschichte des deutschen Bauern, Verlagsgesellschaft für Ackerbau m. b. H., 1935, S.77
  15. Herbert Kuhn, Herbert Kühn: Geschichte der Vorgeschichtsforschung, Walter de Gruyter, 1976, S.358, 367
  16. Herbert Kuhn, Herbert Kühn: Geschichte der Vorgeschichtsforschung, Walter de Gruyter, 1976, S.408
  17. Franz Altheim: Reich gegen Mitternacht: Asiens Weg nach Europa, Ausgabe 101, Band 5 von Rowohlts deutsche Enzyklopädie, Rowohlt, 1955, S.55
  18. Franz Altheim: Reich gegen Mitternacht: Asiens Weg nach Europa, Ausgabe 101, Band 5 von Rowohlts deutsche Enzyklopädie, Rowohlt, 1955, S.54
  19. Vere Gordon Childe: The Prehistory of European Society, Spokesman Books, 2009, S.71
  20. Rolf Hachmann: Die Goten und Skandinavien, Band 34 von Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschichte der germanischen Völker. N.F., Walter de Gruyter, 2018, S.197
  21. Eduard Schwyzer: Griechische Grammatik auf der Grundlage von Karl Brugmanns Griechischer Grammatik, C.H.Beck, 6. Auflage, 1990, S.52, Originalgrundlage: München 1953
  22. Ernst Wahle: Tradition und Auftrag prähistorischer Forschung: ausgewählte Abhandlungen als Festgabe zum 75. Geburtstag am 25. Mai 1964, Duncker & Humblot, 1964, S.367
  23. Karl Schuchardt, Wilhelm Unverzagt: Praehistorische Zeitschrift, Bände 25-26, Mitwirkende: Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, Deutsche Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, Walter de Gruyter, 1934, S.259
  24. Karl Kromer: Die ersten Europäer, Pinguin-Verlag, 1980, S.264
  25. Heiko Steuer: Eine hervorragend nationale Wissenschaft: Deutsche Prähistoriker zwischen 1900 und 1995, Band 29 von Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Walter de Gruyter, 2012, S.124
  26. Astrid van Nahl, Lennart Elmevik, Stefan Brink: Namenwelten: Orts- und Personennamen in historischer Sicht, Band 44 von Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Walter de Gruyter, 2013, S.201
  27. Werner-Reimers-Stiftung: Germanische Religionsgeschichte: Quellen und Quellenprobleme, Band 5 von Ergänzungsbände zum Reallexikon der germanischen Altertumskunde, [Reallexikon der germanischen Altertumskunde, ISSN 1866-7678, Walter de Gruyter, 1992, S.195f
  28. Kurt Lindner: Die Jagd der Vorzeit, Band 1 von Lindner, Kurt: Geschichte des deutschen Weidwerks, Walter de Gruyter, 2013, S.337f
  29. Kurt Lindner: Die Jagd der Vorzeit, Band 1 von Lindner, Kurt: Geschichte des deutschen Weidwerks, Walter de Gruyter, 2013, S.343
  30. Karl Kromer: Die ersten Europäer, Pinguin-Verlag, 1980, S.140
  31. Kurt Lindner: Die Jagd der Vorzeit, Band 1 von Lindner, Kurt: Geschichte des deutschen Weidwerks, Walter de Gruyter, 2013, S.332
  32. Alfred Stegmüller: Leitfaden der Geschichte: Ein Lernbehelf für die Reifeprüfung, Sonderreife- und Begabtenreifeprüfung sowie für die juristischen Staatsprüfungen, Band 1, Universitäts-Verlag Wagner, 1944, S.15
  33. Bruno Gebhardt, Herbert Grundmann: Handbuch der deutschen Geschichte: Frühzeit und Mittelalter, Band 1 von Handbuch der deutschen Geschichte, Herbert Grundmann, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 8. Ausgabe, 1954, S.26
  34. Kurt Lindner: Die Jagd der Vorzeit, Band 1 von Lindner, Kurt: Geschichte des deutschen Weidwerks, Walter de Gruyter, 2013, S.332
  35. Eduard Šturms: Die Neolithische Plastik im Nordischen Kulturkreis, Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz, Band 2, 1955, S. 21
  36. Kurt Lindner: Die Jagd der Vorzeit, Band 1 von Lindner, Kurt: Geschichte des deutschen Weidwerks, Walter de Gruyter, 2013, S.337
  37. Carl Schuchhardt: Alteuropa: Die Entwicklung seiner Kulturen und Völker, Walter de Gruyter, 2019, S.142, Nachdruck des Originals von 1944
  38. Herbert Kühn: Geschichte der Vorgeschichtsforschung, Walter de Gruyter, 1976, S.407
  39. Bruno Gebhardt, Herbert Grundmann: Handbuch der deutschen Geschichte: Frühzeit und Mittelalter, Band 1 von Handbuch der deutschen Geschichte, Herbert Grundmann, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 8. Ausgabe, 1954, S.2
  40. Carl Schuchhardt: Alteuropa: Die Entwicklung seiner Kulturen und Völker, Walter de Gruyter, 2019, S.152f, Nachdruck des Originals von 1944
  41. Carl Schuchhardt: Alteuropa: Die Entwicklung seiner Kulturen und Völker, Walter de Gruyter, 2019, S.155f, Nachdruck des Originals von 1944
  42. Walter Gustav Albrecht Otto, Reinhard Herbig: Handbuch der Archäologie, Teil 2,Ausgabe 1, Beck, 1954, S.27
  43. Walter Gustav Albrecht Otto, Reinhard Herbig: Handbuch der Archäologie, Teil 2,Ausgabe 1, Beck, 1954, S.105
  44. Brigitte Fuchs: "Rasse", "Volk", Geschlecht: anthropologische Diskurse in Österreich 1850-1960, Campus Verlag, 2003, S.228f
  45. Brigitte Fuchs: "Rasse", "Volk", Geschlecht: anthropologische Diskurse in Österreich 1850-1960, Campus Verlag, 2003, S.230
  46. Larry Wolff: Die Erfindung Osteuropas: von Voltaire zu Voldemort, S.21f in: Kaser K., Gramshammer-Hohl D., Pichler R. (Hg.) 2003: Europa und die Grenzen im Kopf. Klagenfurt (= Wieser Enzyklopädie des europäischen Ostens 11).
  47. Michael Fahlbusch, Ingo Haar, Alexander Pinwinkler: Handbuch der völkischen Wissenschaften: Akteure, Netzwerke, Forschungsprogramme, Walter de Gruyter, 2017, S.265
  48. Karl Zimmermann: Die geistigen Grundlagen des Nationalsozialismus, Quelle & Meyer, 1933, S.25
  49. Birgitta Almgren, Jan Hecker-Stampehl, Ernst Piper: Alfred Rosenberg und die Nordische Gesellschaft - Der „nordische Gedanke“ in Theorie und Praxis, Nordeuropaforum 2/2008, S.14
  50. Birgitta Almgren, Jan Hecker-Stampehl, Ernst Piper: Alfred Rosenberg und die Nordische Gesellschaft - Der „nordische Gedanke“ in Theorie und Praxis, Nordeuropaforum 2/2008, S.19
  51. Birgitta Almgren, Jan Hecker-Stampehl, Ernst Piper: Alfred Rosenberg und die Nordische Gesellschaft - Der „nordische Gedanke“ in Theorie und Praxis, Nordeuropaforum 2/2008, S.15
  52. Birgitta Almgren, Jan Hecker-Stampehl, Ernst Piper: Alfred Rosenberg und die Nordische Gesellschaft - Der „nordische Gedanke“ in Theorie und Praxis, Nordeuropaforum 2/2008, S.20
  53. Michael Garleff: Deutschbalten, Weimarer Republik und Drittes Reich, Band 1, Mitwirkende Karl-Ernst von Baer-Stiftung, Baltische Historische Kommission, Böhlau Verlag Köln Weimar, 2001, S.155f
  54. http://www.bild-news.net/Buecher-bis-1945-g-r/Pastenaci,%20Kurt%20-%20Das%20Licht%20aus%20dem%20Norden%20%281935,%2021%20S.,%20Text%29.pdf Wiedergabe des Artikels für den Gesamtzusammenhang, zu betrachten als propagandistische NS-Schrift, nicht als wissenschaftlichen Text.
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