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Die Ausstellung Mob Attraction Las Vegas war einer der beiden Orte in der Stadt Las Vegas in Nevada, USA in denen die Verbindung zwischen dem Glückspiel und dem Organisierten Verbrechen durch den Mob dargestellt wurde.

Geschichtlicher Hintergrund

Nach dem Ende des Alkoholverbots, der Prohibition, in den USA in den 1930er Jahren konzentrierte sich ein Teil der Mitglieder des Mobs, Mitglieder der italienisch-amerikanischen Cosa Nostra und der jüdisch-amerikanischen Kosher-Nostra auf eine neue Einnahmequelle. Erste Casinos wurden in Las Vegas errichtet, da im menschenleeren Wüstenstaat Nevada Glückspiel erlaubt war und z. B. die Bauarbeiter des nahen Hoover Dam am Colorado River oder die Bewohner der Städte im südlichen Kalifornien hier gerne ihre Freizeit verbrachten.

Die Verbindung von Mob und Glückspiel war jahrzehntelang lukrativ und wurde in vielen Filmen, in Fernsehreihen und am Theater dargestellt.

Geschichte der Ausstellung

Im März 2011 wurde die Ausstellung im Tropicana Las Vegas am Las Vegas Strip als ein Ort zum Mitmachen, Teilnehmen und des Erlebens eröffnet. Sie wurde jedoch nach kürzester Zeit wegen technischer Probleme und eines Gerichtsverfahrens wieder geschlossen. Der Versuch die Probleme zu beheben, wurde dadurch vereitelt, dass die Muttergesellschaft Bankrott anmeldete. Im März 2012 wurde die Ausstellung unter dem jetzigen Namen vom neuen Besitzer eröffnet,[1] jedoch im November 2013 wieder geschlossen, da die Investoren einen neuen Standort mit Möglichkeiten für eine Erweiterung der Präsentation suchen wollten.

Thematik und Art der Ausstellung

Die Mob Attraction war im Gegensatz zum Mob Museum im älteren Teil von Las Vegas eine kommerziell betriebenene Ausstellung, die auf 2.500 m² Fläche die Entstehung und den Niedergang der Aktivitäten der Mafia in Las Vegas anhand eines interaktiven Rundgangs für die Besucher erlebbar machte. Dazu verhalfen lebendige Darsteller und auch dreidimensionale Hologramme, die bekannte Mafia-Filme und deren Schauspieler zeigten. Zu den Schauspielern gehörten zum Beispiel James Caan, Frank Vincent, Tony Sirico und Mickey Rourke.

Auf weiteren 1.100 m² Ausstellungsfläche zeigte Mob Attraction persönliche Gegenstände mit Bezug zu verschiedenen bekannten Größen der Mobster wie Benjamin Siegel, Meyer Lansky, Sam Giancana, Tony Spilotro, Mickey Cohen, Lucky Luciano und Joey Aiuppa.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Tatort Las Vegas in Die Zeit vom 9. September 2012, Seite 65
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