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Meriam Jahia Ibrahim Ischak (* 1986 oder 1987) ist eine schwangere Christin im Sudan, die wegen angeblicher „Gotteslästerung“ und ihres Glaubens hingerichtet werden soll.[1]

Ihr Vater ist ein Islamgläubiger, der ihre Mutter allerdings verlassen hat. Sie wurde von ihrer gläubigen christlichen Mutter erzogen und heiratete einen Christen namens Daniel Wani.[2] Sie war von einem ihrer Verwandten beschuldigt worden, einen Ehebruch dadurch begangen zu haben, dass sie einen Christen geheiratet hat. Später wurde die Anklage auch auf die Apostasie im Islam ausgeweitet, obwohl sie immer behauptet hat, dass sie eine Christin sei. Weil sie einen Übertritt zum Islam abgelehnt hat, wurde sie zum Tode verurteilt, kann sich jedoch noch widerrufen. Der Fall hat zahlreiche Proteste in der ganzen Welt ausgelöst.[3]

Einzelnachweise

  1. Noch Hoffnung für schwangere Christin im Sudan?, DW, 19. 5. 2014
  2. https://www.amnesty.org.uk/actions/sudan-execution-apostasy-pregnant-woman-mother-meriam-yahya-ibrahim-christian
  3. http://www.welt.de/politik/ausland/article128122530/Italien-will-zum-Tode-verurteilte-Christin-retten.html
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