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Ein Melopoem ist eine musikalisch-textuale Form, die Prosa-Elemente, Lyrik oder Dialoge in ein bereits bestehendes Instrumentalwerk interpoliert und sie mit musikalischen Abläufen verknüpft. Es handelt sich um eine Art Libretto, das nachträglich der Musik unterlegt wird. Die Texte sind von einer lyrischen Gestimmtheit, die ihre Kriterien in den kompositorischen Abläufen der Musik selbst finden. Dadurch ergibt sich ein geschlossenes Ganzes, das sich von der konventionellen Kombination von Musik und Wort erheblich unterscheidet. Entwickelt und benannt wurde diese Kunstform vom Schriftsteller Robert Schneider in Zusammenarbeit mit dem Ensemble NeoBarock.

2013 erschien mit „Musik der Einsamkeit“ das erste Melopoem[1], in dem eigens dafür geschriebene Texte Robert Schneiders in Bachs Kunst der Fuge eingearbeitet wurden, so dass sich Musik und Text gegenseitig wie ein durchkomponiertes und kontrapunktisches Satzgefüge durchdringen.

Einzelnachweise

  1. Musik der Einsamkeit – Ein Melopoem abg. am 20. Juni 2014
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