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Der Lyrikpreis München ist ein offener Literaturwettbewerb für deutschsprachige Lyrik. Ausrichter ist das Münchner Literaturbüro. Der Lyrikpreis München findet seit 2010 jährlich statt und ist mit 1.000 Euro dotiert[1], hinzu kommen wechselnd Förderpreise für die Zweit- und Drittplatzierten.

Der Lyrikpreis München wird zweistufig ausgetragen. Eine Vorjury wählt aus den Einsendungen sechs bis acht Bewerber/innen für die in der Regel drei Vorauswahlabende aus, die als öffentliche Lesungen stattfinden. Eine unabhängige Jury aus Literaturwissenschaftler/inne/n und Lyriker/inne/n nominiert die Finalisten, die zur ebenfalls öffentlichen Abschlusslesung im Vortragssaal der Bibliothek im Münchner Gasteig[2] eingeladen werden. Hier bestimmt eine erweiterte Jury die Preisträger. 2013 gehörten dieser Jury die Lyriker Àxel Sanjosé, Florian Voß, und Carl-Christian Elze, sowie die Herausgeber Andreas Heidtmann, Verleger des Poetenladens und Marco Beckendorf, Verleger des Hochroth Verlags und der Literaturwissenschaftler und Lyriker Wolfram Malte Fues.[3]

Der zweifache Wechsel der Jury von Vorjury zu erster Lesung zur Abschlusslesung wird von einigen Autoren deutlich kritisiert. Gleichzeitig wird aber der Preis auch als unabhängig und engagiert geschätzt.[4]

Preisträger

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Brot und Dichtung
  2. 5. Lyrikpreis München 2014
  3. Finale des Lyrikpreises München am 22.2.2014
  4. literaturlabor in der Lettrétage: Zuß und Ames suchen Streit / VI. Teil
  5. Ein Gedicht ist mehr als ein Gedicht
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