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Windows 7 ist ein Betriebssystem von Microsoft, welches zur Windows NT-Linie gehört. Einige Funktionen, die in vorherigen Windows-Versionen enthalten waren, wurden in Windows 7 entfernt.

Windows-Oberfläche

Windows-Explorer

  • Der Tab Anpassen in den Eigenschaften eines Ordners ist nicht mehr sichtbar, wenn die Eigenschaften innerhalb einer Bibliothek aufgerufen werden. Wenn der gleiche Ordner außerhalb der Bibliotheken geöffnet ist, ist der Tab Anpassen jedoch verfügbar.
  • Es nicht mehr möglich den gesamten Explorer oder auch nur ein einzelnes Fenster temporär als Administrator auszuführen ohne Einträge in der Registry zu verändern.
  • Die Ansichten in der Systemsteuerung sind beschränkt auf Kleine Symbole und Große Symbole (was der Kachelansicht entspricht). Die Ansichten Listenansicht, Detailansicht, Extragroße Symbole, Große Symbole und Mittelgroße Symbole sind nicht mehr verfügbar. Die Möglichkeit Systemsteuerungselemente in Gruppen anzuzeigen wurden ebenfalls entfernt.
  • IDeskBand Oberflächen und Explorer Toolbars werden im Windows-Explorer nicht länger unterstützt, jedoch weiterhin im Internet Explorer.
  • Einige Systemsteuerungselemente wie Hardware hinzufügen, Bluetooth, Game Controller, Stifte- und Fingereingabe, Kontakte in meiner Nähe, Tablet-PC Einstellungen, Offlinedateien und Scanner und Kameras sind nicht in der Systemsteuerung sichtbar, auch nicht in der Ansicht Alle Systemsteuerungselemente. Die 32-bit-Spracheinstellungen sind nicht mehr länger über die Systemsteuerung verfügbar. Manche dieser Einstellungen sind nur in der Kategorieansicht verfügbar oder können über die Suche gefunden werden, alle können jedoch durch eine Änderung der Registry zugänglich gemacht werden.
  • Der Button "Diashow" öffnet immer die Windows-Fotoanzeige, welche anders als die Windows Fotogalerie keine Diashows mit Themes und fließenden Übergängen unterstützt.
  • Es ist nicht möglich die 32-bit Version des Explorers als Datei-Manager oder Shell in 64-bit Editionen von Windows 7 auszuführen. Die 64-bit Versionen von Windows XP und Windows Vista erlaubten dies noch, um mit alten Shell-Erweiterungen kompatibel zu bleiben. Das Resultat ist, das 32-bit Shell Erweiterungen mit der 64-bit Edition von Windows 7 nicht kompatibel sind.
  • Weil der Software Explorer aus dem Windows Defender entfernt wurde, erhält der Benutzer keine Benachrichtigung mehr, wenn die Benutzerkontensteuerung ein Autostart-Programm blockiert, welches Administratorrechte anfordert. In Windows Vista wurden Benutzer darauf hingewiesen, falls ein solches Programm blockiert wurde.
  • Ein undokumentiertes inkompatibles Items view control ersetzt das List view control, welches vom Windows-Explorer und vom Startmenü dazu verwendet wird, um Dateien bzw. Einträge darzustellen. Dies soll Programme funktionsunfähig machen, welche bisher das List View Control angepasst haben. Das Item View Control unterstützt außerdem nicht das freie Platzieren von Dateien, das freie Anordnen oder Links, was in Windows Vista noch unterstützt wurde. Da das ItemView Control kein Bestandteil der Win32APIs ist, wird der festgelegte Sound für das Event Auswählen im Explorer nicht mehr abgespielt.
  • Das neue Item View Control ignoriert außerdem einige desktop.ini Parameter wie IconArea_Text oder IconArea_Image um zu verhindern, dass der Benutzer Ordner mit einem Hintergrundbild versieht. In Windows Vista war diese Funktion auch nicht mehr enthalten, sie wurde aber noch unterstützt, sofern entsprechende Shell-Erweiterungen von einem Drittanbieter installiert waren.
  • Eine Auswahl aller Elemente innerhalb einer Gruppe mit Hilfe des Gedrückt Halten der STRG-Taste und Klicken auf den Gruppentitel ist anders als in Windows Vista nicht mehr möglich.
  • Der gesamte Ordnerstammbaum in der Navigationsleiste kann nicht vertikal reduziert werden wie es in Windows Vista noch möglich war.
  • Die volle Spaltenauswahl kann für die Detailansicht nicht mehr ausgeschaltet werden.
  • Das Icon was zeigte, dass man ein Element geteilt hat, wurde entfernt.
  • Die Option Alle Ordneransichts-Einstellungen speichern wurde entfernt, daher speichert der Windows-Explorer nicht mehr die Fenstergröße- und position für jeden Ordner.
  • Gepunktete Linien, welche Ordner und Unterordner verbinden, werden in der Navigationsleiste nicht mehr angezeigt.
  • Wenn in der Navigationsleiste ein Ordner angeklickt wird, werden die Unterordner dieses Ordners nicht mehr automatisch in der Navigationsleiste angezeigt.
  • Die Größe aller ausgewählten Elemente wird nicht mehr in der Statusleiste angezeigt, jedoch in der Detailansicht darüber.
  • Wenn keine Elemente in einem Ordner ausgewählt sind zeigen sowohl Statusleiste als auch die Detailansicht nicht mehr die Größe aller Elemente in dem jeweiligen Ordner an.
  • Die Icons in der Befehlszeile im Windows-Explorer und dem standardmäßigen Öffnen/Speichern-Dialog wurden entfernt.
  • In Explorer-Fenstern kann das Automatische Anordnen und Am Raster ausrichten nicht mehr abgeschaltet werden, dies ist nur noch auf dem Desktop möglich.
  • Das automatische horizontale Scrollen in der Navigationsleiste beim Öffnen von Ordnern in der Baumansicht ist nicht mehr verfügbar.
  • Das Desktop-Symbol "Internet Explorer", welches schnellen Zugriff auf die Internetoptionen und einen schnellen Start des Browsers ohne Addons ermöglichte, wurde im Rahmen der Unbundlingauflage der EU entfernt, später erschien für Windows Vista ein Update, welches das Symbol dort ebenfalls entfernte.

Taskleiste

  • Tooltipps für Programmicons auf der Taskleiste zeigen nur noch den Programmnamen an, das Kommentarfeld wird nicht mehr anzeigt.
  • 16-bit Anwendungen können ihr eigenes Symbol auf der Taskleiste nicht mehr anzeigen, die Taskleiste zeigt nur noch das Symbol von NTVDM.exe an, dem 32-bit Hostprozess für 16-bit Anwendungen.
  • Die Schnellstartleiste wurde als voreingestellte Symbolleiste entfernt, sie kann jedoch manuell wieder hinzugefügt werden.
  • Die Icons wurden aus den Tooltipps der Systemsymbole wie Lautstärke, Akkuanzeige und Netzwerk entfernt.
  • Deskband-Toolbars können nur noch innerhalb der Taskleiste platziert werden, jedoch nicht mehr frei auf dem Desktop.
  • Die optische Darstellung der Netzwerkaktivität wurden aus dem Netzwerk-Systemsymbol entfernt, dies zeigt nur noch den Typ der Verbindung (LAN oder WLAN) und ob eine Internetverbindung besteht an.
  • Wenn das Aero-Design verwendet wird, können die Fenster-Thumbnails in der Taskleiste nicht mehr deaktiviert werden.
  • Die Option, die Taskleiste nicht immer im Vordergrund anzuzeigen wurde entfernt.
  • Wenn die Gruppierung von Fenstern auf der Taskleiste deaktiviert ist (also die Standardansicht von Windows Vista verwendet wird), ist es anders als früher nicht möglich mehrere Fenster durch STRG+Klick auszuwählen und diese gemeinsam zu schließen.
  • Es werden standardmäßig nur noch die Energiesparpläne Ausbalanciert und Energiesparmodus im Menü des Energie-Systemsymbols angezeigt, der Plan Höchstleistung ist standardmäßig ausgeblendet, kann jedoch mit Hilfe der Systemsteuerung sichtbar gemacht werden.
  • Ist die Taskleiste vertikal ausgerichtet, kann sie nur noch eine Spalte haben.

Startmenü

  • Anwendungen können nicht länger aus dem Menü Am häufigsten verwendet ausgeblendet werden.
  • Das klassische Startmenü wurde entfernt, daher sind einige damit verbundene Funktionen nicht mehr verfügbar.
  • Der standardmäßige Internetbrowser und das standardmäßige E-Mail-Programm werden nicht mehr dynamisch an das Startmenü angeheftet.
  • Internet Explorer Favoriten und Verlauf werden nicht mehr als separater Menüpunkt rechts im Startmenü angezeigt, zuletzt besuchte Internetseiten werden nun Menü Zuletzt verwendet angezeigt.

Windows Search

  • Die Option eine Suche vor dem Start anzupassen, wurde entfernt.
  • Die Option nur nach Dateinamen zu suchen, wurde aus den Einstellungen des Windows-Explorers entfernt.
  • Netzwerkpfade können von Windows Search nicht mehr indiziert werden, auf dem durchsuchten Remotecomputer muss ebenfalls Windows Search installiert sein, um ihn durchsuchen zu können.
  • Die vordefinierten Suchen (Zuletzt verwendete Dokumente, Letzte E-Mails, Zuletzt verwendete Musik, Zuletzt verwendete Bilder und Videos und Von mir geteilt) im Ordner Gespeicherte Suchen wurden entfernt.

Anderes

  • Aus Sicherheitsgründen liest die automatische Wiedergabe nur noch die AutoRun.inf von optischen Medien wie DVDs, CDs und Blu-Ray Discs aus. Der Patch KB971029 reichte diese Änderung für ältere Windows-Versionen ab Windows XP nach.
  • Das gescheiterte Disc-Format HD DVD wird von der Automatischen Wiedergabe nicht mehr unterstützt.
  • Eigenschaften von Spiele-Verknüpfungen im Spiele-Explorer wie Ziel, Ausführen in, Symbol und Kompatibilitätsmodus können nicht mehr bearbeitet werden.

Personalisierung

  • Im Systemsteuerungselement Anpassung ist es nicht mehr möglich ein existierendes Design zu überschreiben, stattdessen wird, wenn das Design bearbeitet wird, eine Kopie erstellt. In älteren Windows-Versionen konnten Modifikationen an einem Design direkt in diesem gespeichert werden.
  • Es nicht länger möglich den visuellen Stil eines Design zu ändern, z.B. von Aero auf Windows klassisch (Windows 2000-Design).
  • Die Bildschirmschoner Windows Energy, Windows Logo und Aurora und die meisten Desktophintergründe, welche mit Windows Vista ausgeliefert wurden, sind nicht mehr vorhanden. Die Bildschirmschoner können jedoch nach dem Kopieren aus einer Windows Vista-Installation auch in Windows 7 genutzt werden, gleiches gilt für die Hintergründe.
  • Die Mauscursorschemen 3D-Bronze, 3D-White, Dinosaur, Hands 1 und Hands 2 sind nicht mehr verfügbar.
  • ClearType kann nicht mehr für die Schrift des User Interfaces ausgeschaltet werden, sondern nur noch für die Schrift von Dokumenten etc.

Windows Media Player

  • Die Möglichkeit den Media Player im Vollbildmodus mit einer vierstelligen PIN zu sperren, um das Verlassen des Vollbildmodus zu verhindern, wurde entfernt.
  • Die Option die Bitrate beim Brennen einer Audio-CD einzustellen, wurde entfernt.
  • Die Deskband Toolbar des Media Players für die Integration in die Taskleiste wurde entfernt. Der Media Player lässt sich stattdessen über die Buttons unter dem Fenster-Thumbnail in der Taskleiste steuern.
  • Der Erweiterte Tag-Editor, Farbwähler und Media Link for E-Mail wurden entfernt.
  • Einige Player-Anpassungen werden nicht mehr gespeichert, wenn der Player geschlossen wird.
  • Songtexte werden nicht mehr anzeigt und können nicht mehr hinzugefügt werden.
  • Die Wiedergabeliste Zuletzt hinzugefügt ist nicht mehr enthalten.
  • Die Laufzeit einer CD bzw. Wiedergabeliste wird nicht mehr sekundengenau angezeigt.

Internet Explorer

  • Im Internet Explorer 8 kann die vorherige Sitzung nicht automatisch beim Start wiederhergestellt werden. Der Benutzer muss dies Bedarf selbst tun.
  • Der Internet Explorer 8 unterstützt in keiner Windows-Version Inline Auto Complete in der Adresszeile, dies wurde erst mit Version 9 des Browsers wieder eingeführt. In Version 9 wurde zudem das separate Suchfeld entfernt.
  • Die Bertwertung und Beschreibung von Internet Explorer-Favoriten kann im Windows-Explorer nicht mehr im Tab Details in den Eigenschaften editiert werden.

Ausgelagerte Komponenten

  • Windows Fotogalerie, Windows Movie Maker, Windows Kalender und Windows Mail wurden aus der Standardinstallation von Windows entfernt.
    • Diese Programme oder ähnliche Programme sind nun kostenfrei als Windows Essentials (vorher Windows Live Essentials) aus dem Internet herunterladbar.
    • Windows Live Mail und Windows Live Movie Maker besitzen nicht alle Funktionen von Windows Movie Maker und Windows Mail.
    • Windows Live Mail unterstützt kein Editieren des HTML-Quellcodes einer E-Mail. Zudem kann dort der geteilte Bildschirm nicht abgeschaltet werden, d.h. es ist immer eine Liste mit allen E-Mails neben dem Lesebereich zu sehen.
    • Das SideShow Gadget von Windows Mail ist in Windows 7 nicht enthalten.
    • Der integrierte Kalender von Windows Live Mail unterstützt im Gegensatz zu Windows Kalender nur Termine, keine Aufgaben.
    • Außerdem können keine iCalendar Dateien abonniert, veröffentlicht, importiert und exportiert werden.
    • Im Live Movie Maker fehlen gegenüber dem Movie Maker einige Overlay-Funktionen, Exportoptionen und Effekte.
  • Die Webfilterung und der Aktivitätsbericht aus dem integriertem Windows-Jugendschutz wurde in das Programm Family Safety ausgelagert, dies verlangt im Gegensatz zum Jungendschutz aber eine Anmeldung mit Windows Live ID.
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