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Die Jury der Evangelischen Filmarbeit ist ein unabhängiges Gremium, das im Auftrag des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik jeden Monat einen herausragenden Spiel- oder Dokumentarfilm als Film des Monats prämiert und somit einem breiteren Publikum empfiehlt. Sie wurde 1951 von der damaligen „Kammer für die publizistische Arbeit der EKD“ gegründet.

Die Jury besteht aus acht Mitgliedern, die alle zwei Jahre von diversen evangelischen Werken, Verbänden und Einrichtungen benannt werden. Nach eigenen Angaben zeichnet die Jury "Filme aus, die dem Zusammenleben der Menschen dienen, zur Überprüfung eigener Positionen, zur Wahrnehmung mitmenschlicher Verantwortung und zur Orientierung an der biblischen Botschaft beitragen. Sie berücksichtigt dabei die filmästhetische Gestaltung, den ethischen Gehalt und die thematische Bedeutsamkeit des Films. Keiner dieser Aspekte darf allein ausschlaggebend sein; sie sollen vielmehr in ihrer wechselseitigen Beziehung bewertet werden. Bei der Auswahl der Filme bemüht sich die Jury um Aktualität."

Mit der Auszeichnung als "Film des Monats" sollen Programmgestalter, Kinobesitzer und Medienverantwortliche auf diese Filme aufmerksam gemacht werden. Das Publikum wird ermutigt, diese Filme zu sehen und sich mit der jeweiligen Thematik der Filme zu beschäftigen. Zur Nominierung veröffentlicht die Jury eine Begründung, die auch im Internet abgerufen werden kann. Zu einzelnen Filmen des Monats werden ausführliche Arbeitshilfen publiziert.

Filme des Monats

Filme des Monats 2014

Filme des Monats 2013

Filme des Monats 2012

Literatur

  • Werner Schneider: Gleichnisse des Lebens. Die "Jury der Evangelischen Filmarbeit" im Kontext von Theologie, Kirche, Film und Kultur. In: Martin Ammon, Eckart Gottwald (Hrsg.): Kino und Kirche im Dialog, Vandenhoek und Ruprecht, Göttingen 1996, ISBN 3525603924, S. 54-69 (Vorschau)

Weblinks

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