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Johann Hatlak (* 9. November 1904 in Wien; † 9. März 1944 in Halle (Saale)) war ein österreichischer Metallgießer und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime. Er wurde von der NS-Justiz zum Tode verurteilt und im Zuchthaus Halle an der Saale hingerichtet.

Leben

Er hatte zusammen mit Johann Haberhanns und Johann Besenkopf die kommunistische Zelle Firma Zimmermann gegründet. Hatlak half dem von der Sowjetunion abgesetzten Fallschirmspringer Hugo Willi Börner (geb. 27. April 1909, Dekorationsmaler). Er wurde am 3. August 1942 von der Gestapo wegen „Hoch- und Landesverrats“ verhaftet und erkennungsdienstlich erfasst und am 26. Oktober 1943 vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 9. März 1944 im Zuchthaus Halle a. d. Saale vollstreckt. Nach anderen Angaben wurde er am 14. April 1944 in Torgau hingerichtet.

Quellen

  • Erkennungsdienstliche Kartei der Gestapo Wien, aufbereitet vom DÖW, mit Fotos, abgerufen am 10. Februar 2015
  • Wolfgang Neugebauer: Widerstand und Verfolgung in Wien, 1934-1945: eine Dokumentation, Band 1, Österreichischer Bundesverlag, 1984 S. 400 u. 454 [1]
  • Herbert Steiner: Gestorben für Österreich, Löcker, 1995, S. 138 [2]
  • Hermann Mitteräcker: Kampf und Opfer für Österreich: ein Beitrag zur Geschichte des österreichischen Widerstandes 1938 bis 1945, Stern Verlag, 1963, S. 83, S. 172/173 [3]


Fairytale kdmconfig Profil: Hatlak, Johann
Beruf österreichischer Metallgießer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
Persönliche Daten
Geburtsdatum 9. November 1904
Geburtsort Wien
Sterbedatum 9. März 1944
Sterbeort Halle (Saale)
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