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Jay
Daten zum Spiel
Autor Maxim Wermke++
Grafik Peter Funk (Illustrator),
Felix Schulz (Designer)
Verlag selbst-verwaltete Spielergemeinschaft,
Jayvolution UG (haftungsbeschränkt)
Erscheinungsjahr 2012 Kartensets,
2014 mit Spielbox
Art Kartenspiel
Mitspieler 2-5
Dauer 1-5 Minuten pro Runde
Alter 5-42 Jahre

Das Jay Spiel ist ein Kartenspiel von Maxim Wermke, das seit 2012 von der selbst-verwalteten Spielergemeinschaft der Jayvolution UG organisiert und weiterentwickelt wird. Es ist für 2-5 Spieler und laut Herstellerangaben für 5-42 Jährige geeignet. Die kurzen Spielrunden werden als Endlosspiel nacheinander mit oder ohne Punkte gespielt. Bei Turnieren werden 10er Sets gespielt, die etwa 45 Minuten dauern.

Namensherkunft und Kulisse

„Jay“ bedeutet ua „Tölpel“ auf Englisch. Der Name ist ein Hinweis auf die öfter auftretenden Spielfehler, mit denen sich Spieler "zum Narren machen". In den drei Spielvarianten kontrollieren die Spieler zunächst die Bauern des "Zeitalter des Jay" (Anlehnung ans Mittelalter), dann ein eigenes Königreich (Stufen 8-10) und dann einen Kontinent. (Stufen 11-15).

Spielablauf

Das Ablegespiel bedient sich in der ersten Stufe fast genau der Mau Mau Mechanik. Es eröffnet durch verschiedene Regeln und Karten Möglichkeiten, auch außerhalb der Reihenfolge zu legen und diese zu brechen. Punkte gibt es anfangs für die schnellsten Spieler, später für sogenannte "Kombos"(gelegte Kartenkombinationen). Dafür ist das Spiel in Stufen aufgegliedert, die nach und nach Regeln und Karten zum Spiel hinzufügen.

Stufen als Erweiterungen

Ein Jay Spiel hat 10 Spielstufen, die als eigenständige Spiele zu verstehen sind. Die ersten drei Spielstufen sind dabei als Lernstufen gekennzeichnet. Danach kommen neue Spielkarten hinzu und die Spielvorbereitung und das Spielziel werden geändert.[1] Für Stufen 11-15 benötigt jeder Spieler ein eigenes Kartenset. Das Spiel ist dafür in verschieden-farbigen Randmarkierungen erhältlich, die bei dem schnellen Spiel die Karten der einzelnen Spieler kennzeichnen und das Spiel so nachvollziehbar machen.

Ohne pay2win

Das Spiel ist in einem fertigen Kartenset erhältlich, dem auch nicht integrierte Karten beigelegt sind. Das Spiel versucht sich damit von Sammelkartenspielen abzuheben, bei denen Spieler, die mehr Geld ausgeben oder andersweitig Karten erlangen, Vorteile erhalten.

Turniere

Spieler können sich bei Turnieren auf den Spielstufen 7 und 11 messen, die von einem eigenen Verein veranstaltet werden. Außerdem gibt es sogenannte "Starter-Turniere" bei denen erfahrende Spieler Neulingen das Spiel erklären. Für die Erklärenden gibt es Wanderpokale.[2]

Bekanntheit

Bekannt ist das Spiel vorrangig in Berlin, auch durch die parallel vermarktete 'soziale' Limonade "J-tränk, Denk-tränk".[3]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. [1] Spiel-Stufenübersicht
  2. [2] Vereinsankündigungen und Berichte
  3. [3] Zeitungsartikel "Getränk macht die Runde in Clubs und Spätis"
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