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Jacques Rosenstein (* 19. November 1900; † 1979) war ein Schweizer Rechtsanwalt und Investor.

Der Sohn des Cafétiers Abraham Rosenstein aus Affoltern hatte an den Universitäten Heidelberg und Zürich studiert.[1]

Er wurde Rechtsanwalt in Berlin und seit den späteren dreissiger Jahren in Zürich, vermittelte Finanzgeschäfte zwischen Deutschland und der Schweiz (unter anderem im Immobilienbereich), in der zweiten Kriegshälfte zwischen Schweiz und USA, wohin er gezogen war. Er war Teilhaber an der Internationalen Kapital-Anlage Gesellschaft (IKAP).

Im Frühjahr 1966 hatte er mit SKZ (Sigrid Kressmann-Zschach) die Avalon-Bau Gesellschaft mbH gegründet.[2] Aus dem Bauprojekt Steglitzer Kreisel ist er ausgestiegen.[3] Ihm gehört die Aktiengesellschaft für Grundbesitz und Handel in Berlin zu 100%. Seine Firma erhob Ansprüche auf das Berliner Haus Vaterland. Unter seiner Regie entstand das Zentrum am Zoo. Seine rechte Hand war Isidor Koppelmann.

Sein Schwiegersohn John P. Bauer brachte 1969 Ludwig Erhard in die Bredouille.[4]

Einzelverbindungsnachweise

  1. http://www.matrikel.uzh.ch/active/static/17526.htm
  2. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41871532.html
  3. http://www.zeit.de/1974/05/teures-denkmal
  4. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45740924.html
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