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Istanbul, 330–1930 Konstantinopel, ursprünglich Byzanz, größte Stadt der Türkei, 6,3 Mio. Einwohner, Istanbul liegt auf Hügeln beiderseits des Südausganges des Bosporus und am Marmarameer, mit den europäischen Vorstädten Pera und Galata, den asiatischen Vororten Kadiköi und Skutari. Seine Lage sowie der Naturhafen des Goldenen Horns machen Istanbul zum wichtigsten Hafen und Stapelplatz des östlichen Mittelmeergebiets (Werften, Fremdenverkehr, Textil-, Leder-, Tabakindustrie u. a.); Sitz von Bischöfen vieler christlicher Bekenntnisse; 6 Universitäten, Forschungsinstitute. Istanbul hat etwa 700 Moscheen, darunter die früher christliche Hagia Sophia (jetzt Museum), die Sultansmoscheen, christliche Kirchen, viele Denkmäler, Säule des Kaisers ↑Konstantin, römische Wasserleitung. Die historischen Bereiche Istanbuls wurden zum Weltkulturerbe erklärt. Istanbul, das ehemalige Byzanz, wurde 330 n. Chr. Hauptstadt des Römischen, 395 des Oströmischen (Byzantinischen) Reichs, 1204 von den Kreuzfahrern erobert, 1261 wieder byzantinisch, 1453 von den Türken erobert (bis 1923 Hauptstadt).

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