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Island [isländisch »Eisland«], amtlich Lýðveldið Ísland [ˈliðvεldið ˈiːsland], deutsch Republik Island, Staat im Europäischen Nordmeer, umfasst außer der Hauptinsel Island einige kleine vorgelagerte Inseln (vor allem Westmännerinseln, Surtsey), südlich des Polarkreises, mit evangelisch-lutherischer Bevölkerung, die vorwiegend die Küstengebiete bewohnt.

Island ist ein Hochplateau (im Hvannadalshnúkur bis 2 119 m hoch) aus vulkanischem Material. Rund 30 Vulkane sind noch tätig. Es gibt zahlreiche Geysire und heiße Quellen, die in und bei Reykjavík praktisch genutzt werden (u. a. Heizung und Warmwasserversorgung; Beheizung von Treibhäusern). Im Innern des Landes findet man gewaltige Gletscher (u. a. der Vatnajökull von 8 100 km2 Fläche). Im Süden ist die Küste zum Teil flach mit kleinen Buchten; die übrigen Küsten sind sehr reich gegliedert mit tiefen Fjorden. Es herrscht ein ozeanisch-mildes Klima, das durch den Golfstrom begünstigt wird.

Nur ein geringer Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche wird für Ackerbau genutzt (Kartoffeln, Rüben), der Rest sind Wiesen und Weiden für Ponys, Schafe und Rinder. Wichtigste Erwerbsquelle ist der Fischfang (80 % des Exports). Island besitzt keine Eisenbahn, ein wichtiges Verkehrsmittel ist das Flugzeug.

Geschichte

Island wurde im späten 8. Jahrhundert entdeckt, im 9. Jahrhundert begann die Besiedlung von Norwegen aus, um die Jahrtausendwende wurde das Land christianisiert. 1262 kam es an Norwegen, 1380 an Dänemark. 1918 wurde Island ein selbstständiger Staat, blieb aber in Personalunion mit der dänischen Krone verbunden; 1944 löste es diese Verbindung und wurde Republik. 2009 geriet das Land in einer schwere Banken- und Finanzkrise. Regierungschefin wurde Ende November 2017 Katrín Jakobsdóttir (* 1976).

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