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innatura
Typ Gemeinnützige GmbH
Gründung 2011, Köln, Deutschland
Sitz Köln, Deutschland
Personen

Dr. Juliane Kronen, Dr. Raphael Graf von Hoensbroech, Martin Hecker

Website www.innatura.org

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Die innatura ist eine gemeinnützige Organisation in Deutschland, die 2011 von Dr. Juliane Kronen, Dr. Raphael Graf von Hoensbroech sowie Martin Hecker in der Rechtsform einer gGmbH gegründet wurde und seit August 2013 operativ tätig ist. Im gleichen Jahr kam als weiterer Gesellschafter der Sozialinvestor BonVenture gGmbH hinzu. Die Plattform vermittelt fabrikneue Sachspenden an in Deutschland registrierte gemeinnützige Organisationen.[1] Bis Februar 2014 wurden Waren im Wert von 100.000 Euro vermittelt, die mehr als 60 Non-Profit-Organisationen zugute kamen. [2]

Ablauf

innatura bietet eine Anlaufstelle für sowohl Firmen, die Waren spenden möchten, als auch für gemeinnützige Organisationen, die diese benötigen. Dabei hat innatura die Möglichkeiten und die Infrastruktur, um große Mengen von Waren anzunehmen, zu lagern und schließlich an wohltätige Organisationen zu liefern.[3] [4] Die Sachspenden sind fabrikneu, aber für die Herstellerfirmen, u.a. aufgrund von Fehletikettierung, neuen Designs oder Sortimentswechseln, unverkäuflich. Der Zugang zum Online-Katalog, in dem die vorhandenen Waren eingesehen werden können, erfolgt über eine Registrierung bei innatura und ist einzig für gemeinnützige Organisationen möglich, die sicher stellen können, dass die Waren direkt an Bedürftige weitergegeben werden.[1]

Qualitätssicherung

Um sicherzustellen, dass die Spenden, direkt oder indirekt, ausschließlich Bedürftigen zugute kommen, vermittelt innatura seine Waren, gegen eine Vermittlungsgebühr von in der Regel 5 bis 20 Prozent des niedrigsten Marktpreises,[5] nur an in Deutschland registrierte gemeinnützige Organisationen[3]. Die Empfänger verpflichten sich vertraglich, die Spenden nur für ihre satzungsgemäßen Zwecke bzw. für ihren eigenen Betrieb zu nutzen. Es ist den Bestellern untersagt, die Produkte für private Zwecke zu nutzen, sie zu verkaufen oder zu verlosen. Die Einhaltung dieser Regeln wird von innatura stichprobenartig geprüft.[1]

Internationales Netzwerk

innatura arbeitet seit der Gründung mit der britischen Organisation In Kind Direct, der vom britischen Thronfolger Prinz Charles im Jahre 1996 gegründeten Vorbildorganisation,[6] zusammen und seit März 2014 auch mit den französischen Partnern von Dons Solidaires, die 2004 auf Initiative von Margaret Mallon Pujol ins Leben gerufen wurde. Der Prinz ist auch Präsident und Schirmherr des Netzwerks mit dem Namen In Kind Direct International.[1]

Weblinks

In Kind Direct Dons Solidaires

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 www.innatura.org
  2. Spenden statt wegwerfen. In: Handelsblatt – Business Briefing. Februar 2014, Sonderseite
  3. 3,0 3,1 Spenden statt wegwerfen. In: alverde Magazin der Drogeriekette dm, Juni 2014, S.30-31, nachzulesen unter http://www.innatura.org/publications/spenden-statt-wegwerfen-alverde-juni-2014/
  4. Die Zukunft im Blick - und im Geschäftsbericht In: Die Zeit, 5. September 2013
  5. http://dradiowissen.de/beitrag/innatura-spenden-aus-Überproduktionen
  6. Vom Wissen und Handeln - Mutmacher gesucht In: Die Zeit, 13. März 2014
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