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Hans Mähly (* 15. Juni 1888 in Basel; † 30. September 1977 in Luzern) war ein Schweizer Architekt, der dem Neoklassizismus und einer eher traditionellen Moderne verpflichtet war.

Nach dem Studium in München, das Mähly von 1910 bis 1915 absolvierte, arbeitete er während des Krieges in Düsseldorf. 1918 kehrte er nach Basel zurück und fand eine Anstellung bei Hans Bernoulli. Nachhaltige Beachtung fand der Wettbewerb für die Peterschule, den er gewann und zusammen mit Weisser ausführte[1] und sich dabei gegen Entwürfe von Hannes Meyer, Paul Artaria und Hans Schmidt durchsetzte, die als nicht gebaute Entwürfe in der Debatte des Neuen Bauens und der neueren Architekturgeschichte eine wichtige Rolle spielten.[2]

Literatur

  • Dorothee Huber: Mähly, Hans In: Isabelle Rucki und Dorothee Huber (Hrsg.): Architektenlexikon der Schweiz – 19./20. Jahrhundert Birkhäuser, Basel 1998. ISBN 3-7643-5261-2. S. 208 f.

Belege

  1.  N.N.: Petersschule in Basel : Entwurf Hans Mähly; Durchführung Mähly und Weisser. In: Werk. 16, Nr. 11, 1929, S. 325–329, doi:10.5169/seals-15990.
  2.  Othmar Birkner, Jacques Herzog, Pierre de Meuron: Gebaut - nicht gebaut : Die Peterschule in Basel (1926-1929). In: Werk-archithese. 65, Nr. 13–14, 1978, S. 6–9, doi:10.5169/seals-50090.
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