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Hamburg, amtl. Freie und Hansestadt H., Land der Bundesrep. Deutschland und Stadtstaat, zweitgrößte Stadt Dtl.s, 755 km², 1,708 Mio. Ew. Landesparlament ist die Bürgerschaft, Regierungschef der Präs. des Senats.

H. liegt beiderseits der Niederelbe, 110 km von der Nordsee, Stadtkern nördl. der Elbe. Elbbrücken und der 450 m lange Elbtunnel verbinden die Elbufer. Das Zentrum bilden Rathausmarkt und Jungfernstieg (Alsterpromenade). Im Zweiten Weltkrieg hat H. schwer gelitten. Wieder aufgebaut wurden u. a. die barocke Kirche St. Michaelis (1751–62), deren Turm (1777–86) »Michel« das Wahrzeichen der Stadt ist, St. Jacobi (14. Jh.), St. Katharinen (14./15. Jh.), die Börse (1839–41), die Staatsoper (19. Jh.); Erweiterungsbau der Kunsthalle (1997). H. ist der größte dt. Seehafen (rd. 89 km² einschließlich Freihafen). Pressestandort; Handelsplatz (Importe); Mineralölverarbeitung; elektrotechn., chem. Ind., Maschinen- und Schiffbau, Metallind., Druckereien; Kaffee- und Teeverarbeitung. H. ist Sitz mehrerer Bundesbehörden, Erzbischofssitz, Internat. Seegerichtshof, Univ. (seit 1919), TU, Univ. der Bundeswehr, Musik- und Kunsthochschulen, wiss. Institutionen (u. a. Dt. Elektronensynchrotron DESY, PETRA, HERA), Sternwarte, Museen, Theater, Rundfunk- und Fernsehsender; Hagenbecks Tierpark.

Die Anfänge H.s reichen bis etwa 800 zurück. Seit dem 13. Jh. war H. Mitgl. der Hanse. Gegen Ende des 16. Jh. wurde es als Nachfolgerin Antwerpens der Stapelplatz N-Europas (bis 19. Jh.); 1815 wurde H. als Freie und Hansestadt in den Dt. Bund aufgenommen und trat 1888 dem dt. Zollverband bei.

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