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Fünfte Gewalt nennt man eine Ergänzung zu den drei Gewalten Exekutive, Judikative und Legislative und der publikativen Gewalt als vierter Gewalt. In der Mitte des 19. Jahrhundert bezeichnete der Begriff fünfte Gewalt den Außenvertretungsanspruch des Staates durch den Monarchen (pouvoir representatif) in der Monarchie, während als vierte Gewalt der (pouvoir royal, auch pouvoir moderateur) die königliche Gewalt des Monarchen, die über den drei Gewalten stand.[1] Heutzutage steht der Begriff Fünfte Gewalt für Verschiedenes, den Lobbyismus,[2][3][4] Public Relation[5][6][7] und soziale Medien.[8][9][10]

Einzelnachweise

  1. Heinrich Matthias Zöpfl: Grundsätze des allgemeinen und des constitutionell-monarchischen Staatsrechts, mit besonderer Rücksicht auf das gemeingültige Recht in Deutschland, nebst einem kurzen Abrisse des deutschen Bundesrechtes und den Grundgesetzen des deutschen Bundes als Anhang, C. F. Winter, 1846, S. 181 [1]
  2. Lobbyismus: Die fünfte Gewalt - Wie Lobbyisten die Prinzipien der parlamentarischen Demokratie unterlaufen, Die Zeit 10/2006 vom 22. Februar 2006
  3. [Lobbyismus – die fünfte Gewalt?], Uni Potsdam, 27. Januar 2009
  4. Lobbyismus - die 5. Gewalt: Im Vorzimmer der Macht
  5. [2]
  6. [3]
  7. [4]
  8. [5]
  9. [6]
  10. Gespräch über die fünfte Gewalt Nicht nur bei Pegida: „Jeder findet eine Plattform für exklusiven Irrsinn“
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