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Der Europäische Katastrophenschutzkongress ist eine seit 2005 jährlich stattfindende international ausgerichtete Fachkonferenz für Entscheidungsträger und Akteure des Bevölkerungsschutzes auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Veranstaltet wird die jeweils zweitägige Tagung vom Behörden Spiegel seit 2015 in Berlin.[1] Zuvor wurde sie in Bonn abgehalten.[2][3]

Der Kongress mit jährlich 800 bis 1000 Teilnehmern aus über 40 Nationen dient zur Information über aktuelle Entwicklungen im Bereich des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes und fördert den Dialog zwischen allen beteiligten Akteuren. Unterstützt wurde die Fachkonferenz bisher unter anderem vom Bundesinnenministerium, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, dem Technischen Hilfswerk und dem Deutschen Roten Kreuz. Auch vom Deutschen Feuerwehrverband und der Europäischen Kommission kam Unterstützung.[4]

In der begleitenden Fachausstellung präsentieren sich unter anderem das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Hilfsorganisationen wie die Johanniter-Unfallhilfe oder Bundesbehörden wie der Deutsche Wetterdienst. Hinzu kommen beispielsweise die Fachhochschule Potsdam und das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit.[5]

Themenschwerpunkte des 11. Europäischen Katastrophenschutzkongresses in 2015 waren zum Beispiel die Bewältigung des Flüchtlingszustroms, der Umgang mit Pandemien und Epidemien sowie die Bewältigung humanitärer Katastrophen.[6] Der 12. Europäische Katastrophenschutzkongress soll vom 20. bis 21. September 2016 in Berlin stattfinden und den Klimawandel, multinationale Krisenstäbe und den Schutz kritischer Infrastrukturen als Themenschwerpunkte haben. Als weitere Programmpunkte sind die Nutzung von Drohnen und Robotern im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz und die Einbindung von Spontanhelfern geplant.[7]

Begleitet wird die Tagung von einem Programmbeirat. Dort sind unter anderem der Präsident des Technischen Hilfswerks, Albrecht Broemme, der Leiter der Berliner Feuerwehr, Wilfried Gräfling, und der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, vertreten. Sachverstand aus dem Ausland bringen außerdem Christoph Flury, Chef des Geschäftsbereichs Zivilschutz im Schweizer Bundesamt für Bevölkerungsschutz, und Siegfried Jachs, Referatsleiter für staatliches Krisen- und Katastrophenschutzmanagement im Wiener Innenministerium, ein.[8]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 11. Europäischer Katastrophenschutzkongress auf der Webseite der Berliner Feuerwehr; abgerufen am 8. September 2016.
  2. 7. Europäischer Bevölkerungs- und Katastrophenschutzkongress auf der Webseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe abgerufen am 8. September 2016.
  3. [1]
  4. [2]
  5. www.dwd.de
  6. [3]
  7. www.civil-protection.com/Programme/
  8. www.civil-protection.com/home
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