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Ellen Lang-Langer (* 1954 in Offenbach am Main) ist eine deutsche Psychoanalytikerin für Kinder und Jugendliche. Sie gilt als Expertin für Trennung von Verlust, insbesondere für die zugrundeliegende unbewusste transgenerationelle Dynamik sowie die daraus resultierenden Pathologien bei Kindern und Jugendlichen.

Leben

Lang-Langer studierte Sozialpädagogik, Geschichte, Soziologie und Germanistik an der Goethe-Universität Frankfurt. Neben ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Erziehungswissenschaften/Schulpädagogik an der Goethe-Universität Frankfurt promovierte sie 1981 und war als Lehrerin und Sozialpädagogin in Berlin und Frankfurt tätig. An der Goethe-Universität Frankfurt ist sie Dozentin im Fachbereich Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Psychoanalyse. Daneben arbeitet Lang-Langer als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin sowie als Gutachterin für die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Lang-Langer ist zudem Leiterin der work discussion, die sich mit der Anwendung der Psychoanalyse auf andere Bereiche befasst.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Ausbildung von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. So ist sie am Anna-Freud-Institut Frankfurt, vormals Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie in Hessen, als Dozentin und Supervisorin tätig. 13 Jahre war sie Leiterin des Ausbildungsbereichs und gleichzeitig Delegierte in der Sektion Ausbildung der Vereinigung Analytischer Kinder-und Jugendlichen-Psychotherapeuten in Deutschland.

In ihren Veröffentlichungen und Vorträgen setzt sie sich dafür ein, dass Trennungs- und Verlusterfahrungen in der Kindheit gesellschaftlich Anerkennung finden und nicht bagatellisiert werden. Zum einen können solche für die Entwicklung von Kindern schädliche Faktoren vermieden werden, zum anderen wird den betroffenen Kinder und Jugendlichen eine Therapie erleichtert. Bereits kurzfristige Trennungserlebnisse in den ersten Lebensjahren führen sehr oft, meist viele Jahre später, zu schwerwiegenden Depressionen. Als Beispiel nennt Lang-Langer die gesellschaftlich angestrebte frühe Krippenbetreuung.

Weblinks

Einzelnachweise

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