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Dolomiti Superski ist ein im Jahr 1974 gegründeter Verbund von Skigebieten in den Dolomiten in Italien.[1] Er umfasst insgesamt 12 Skigebiete, 460 Aufstiegsanlagen und über 1200 Pistenkilometer, die mit einem einzigen Skipass genutzt werden können.[2] Der Sitz des Konsortiums befindet sich in Kastelruth (Südtirol). Während die 130 Betreiber der Aufstiegsanlagen unternehmerisch unabhängig sind, agiert Dolomiti Superski als Koordinator: Buchung, Ticketverkauf und Marketing werden zentral gesteuert; die Gewinne werden anschließend nach einem Verteilungsschlüssel, der Investionen in die Qualität der eigenen Anlagen fördert, an die einzelnen Mitglieder ausgeschüttet.[3]

Die Pisten sind aufgrund der Höhe zwischen 1200 und 3269 m schneesicher. 90 % der Pisten können außerdem künstlich beschneit werden.[4] 2003 betrug der Umsatz von Dolomiti Superski, das insgesamt etwa 3000 (Saison-)Mitarbeiter beschäftigte, 193 Millionen Euro.[5] Im Jahr 2012/2013 wurden vier Millionen Skipässe verkauft.[6]

Folgende zwölf Regionen haben sich zum Dolomiti Superski zusammengeschlossen:

Herzstück des Liftverbundes sind die Sellaronda und die angrenzende Gardena Ronda. Auf der Website von Dolomiti Superski kann man unter dem Punkt Ski-Performance seine gefahrenen Kilometer, Höhenunterschiede und benutzte Lifte anzeigen lassen.

Weblinks

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<lang> Commons: Dolomiti Superski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. T. Mussner 
Direktor von Dolomiti Superski, Südtiroler Wirtschaftszeitung vom 12. Oktober 2012, abgerufen am 30. April 2014.
  2. Zwölf Täler mit einem Skipass, Darmstädter Echo vom 27. November 2002, abgerufen am 30. April 2014.
  3. Brigitte Küng, Andreas Ziltener: Success Factors of Implementing Innovation in the Alpine Tourism Industry. 58th International Council for Small Business World Conference, 20.–23. Juni 2013, Ponce (Puerto Rico), S. 15–16
  4. Sabrine Ebitsch: Die Winter-Macher, Focus 52/2003 vom 20. Dezember 2003, abgerufen am 30. April 2014.
  5. Ärger mit Frau Holle, Südtirol Online vom 31. März 2014, abgerufen am 30. April 2014.
  6. HGV-Stern an Franz Perathoner verliehen, Südtirol Online vom 31. März 2014, abgerufen am 30. April 2014.
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