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Dänemark, amtlich dänisch Kongeriget Danmark, parlamentarische Monarchie im Übergang von Mittel- und Nordeuropa. Zum Staatsgebiet gehören auch die Färöer und Grönland, die sich beide in Selbstverwaltung regieren (gehören nicht der EU an). Königreich zwischen Nord- und Ostsee. Das Land umfasst die Halbinsel Jütland (70 % der Landfläche) und neben 400 kleinen die Hauptinseln Seeland, Fünen, Lolland, Falster und Bornholm; außerdem gehören Grönland und die Färöer zum Königreich. Während Ostjütland und die Inseln fruchtbaren Boden haben, hat Westjütland vorwiegend Sandboden mit Heide und Mooren. Landwirtschaft (Fleisch, Molkereierzeugnisse) und Fischfang sind für den Export von Bedeutung. Die Industrie hat ihre Schwerpunkte in der Nahrungs- und Genussmittelherstellung sowie im Textilbereich und bei chemischen Erzeugnissen. Als Bindeglied zwischen Mitteleuropa und Skandinavien hat Dänemark eine wichtige Handels- und Transitfunktion (Vogelfluglinie).

Geschichte

Als Staatsgründer gilt Gorm der Alte (um 950). 1397 wurden in der »Kalmarer Union« unter der dänischen Königin Margarete Dänemark, Schweden und Norwegen vereinigt. Anfang des 16. Jahrhunderts löste sich Schweden aus dieser Union, 1814 fiel Norwegen an Schweden. 1848–50 und 1864 kam es zu deutsch-dänischen Kriegen um Schleswig-Holstein, das von Dänemark an Österreich und Preußen abgetreten werden musste. Im Ersten Weltkrieg blieb das Land neutral, gewann aber durch den Versailler Vertrag Nordschleswig hinzu. 1940–45 war Dänemark von deutschen Truppen besetzt. 1973 wurde Dänemark Mitglied der EG. Seit 1972 ist Margarete II. (* 1940) Königin.

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