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Rolf Nikolaus Cornelius Gurlitt (* 28. Dezember 1933[1], nach anderen Quellen 1932[2], in Hamburg) ist ein österreichischer Staatsbürger und Erbe einer wertvollen, aber in Teilen umstrittenen Kunstsammlung. Gurlitt ist der Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt und Enkel seines Namensvetters, des Kunsthistorikers Cornelius Gurlitt. Er wuchs mit seiner Schwester Nicoline Benita Renate (* 1934/35; † vor 2013) im Hamburger Stadtteil Dammtor auf.

Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus, fiel Gurlitt im September 2010 deutschen Zollbeamten in einem aus der Schweiz kommenden Zug auf, da er auf ihre Frage, ob er Bargeld zu verzollen habe, nervös reagiert und druckfrische 9000 Euro bei sich getragen habe. Daraufhin hätten die Fahnder ermittelt, dass Gurlitt nicht in Salzburg (seinem gemeldeten Hauptwohnsitz), sondern in München lebe. Dort sei er jedoch nicht gemeldet gewesen.[3]

Im Frühjahr 2012 beauftragte die Staatsanwaltschaft die Zollfahndung, die Wohnung von Gurlitt im Münchner Stadtteil Schwabing zu durchsuchen. In der Wohnung fanden die Beamten 1406 Kunstwerke, die sie beschlagnahmten.[4] Weitere 22 Gemälde im Besitz Dr. Nikolaus Fräßles, dem Witwer Gurlitts verstorbener Schwester, wurden am 9. November 2013 in Kornwestheim von der Polizei konfisziert.[5]

Einzelnachweise

  1. sueddeutsche.de: Wie eine Routinekontrolle zum Nazi-Schatz führte
  2. a) Laut Volkszählung 1939
    b) Dokument aus 1945, wohl vor dem 28. Dezember erstellt
  3. Wie eine Routinekontrolle zum Nazi-Schatz führte. 4. November 2013, abgerufen am 10. November 2013.
  4. Meisterwerke zwischen Müll – Fahnder entdecken in München Nazi-Schatz in Milliardenhöhe, Focus, 4. November 2013.
  5. Polizei holt 22 Bilder bei Gurlitts Schwager ab, Bild, 9. November 2013.
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