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Die Bischöftlichen Disziplinarkammern sind die erstinstanzlichen Kammern von Kirchengerichten. Diese gibt es in den Bistümern der Römisch-katholischen Kirche, den Evangelischen Landeskirchen und der EKD.

Aufgabe

Die Disziplinarkammern sind die Kammern des ersten Rechtszuges der Kirchengerichte. Vor ihnen werden Fragen zu Verstößen gegen das jeweilige Kirchenrecht von kirchlichen Beamten und Angestellten entschieden. Die genauen Aufgaben und Befugnisse sind im Kirchenrecht der jeweiligen Kirche oder des jeweiligen Bistums festgelegt.

Katholische Bistümer in Deutschland

Folgende Bistümer haben Disziplinarkammern:

Evangelische Kirche in Deutschland

Disziplinargerichte des ersten Rechtszuges sind nach kirchlichem Recht der EKD die Disziplinarkammern. Sie überprüfen Amtspflichtverletzungen von Pfarrern und Kirchenbeamten.[2] Grundlage für Entscheidungen der Kammern ist das Disziplinargesetz der Evangelischen Kirche in Deutschland (DG.EKD).

Gliedkirchen der EKD die keine eigenen Disziplinarkammern betreiben, betrauen die der EKD mit dieser Aufgabe. Sie sind angesiedelt beim Kirchengericht der Evangelischen Kirche in Deutschland und wird von diesem gebildet. Bisher machen Gebrauch davon.[3]

Eigene Disziplinarkammern hat:

Einzelnachweise

  1. Bistum Mainz: Bischöfliche Kanzlei Mainz. In: bistummainz.de. dcms.bistummainz.de, abgerufen am 5. Juli 2016.
  2. Evangelische Kirche im Rheinland – EKiR.de: Arbeitsfelder - Disziplinarkammer - Evangelische Kirche im Rheinland – EKiR.de. In: EKiR.de - Die besten Internetseiten der evangelischen Kirche im Rheinland - Ihre evangelische Kirche zwischen Saarland und Niederrhein. Abgerufen am 5. Juli 2016 (Skriptfehler).
  3. Disziplinarkammer der EKD
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