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Barrierefrei informieren und kommunizieren (BIK) ist eine Projekt-Reihe zur barrierefreien Gestaltung des Internets. Barrierefreie Internetseiten sind auch für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen (blind, sehbehindert, gehörlos, motorisch eingeschränkt usw.) zugänglich. Die Durchführung der Projekte fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das aktuelle Projekt ist BIK für Alle.

Geschichte

2002 wurde erstmals ein BIK-Projekt zum Thema „Barrierefreies Internet“ durchgeführt. Gemeinsam mit Blinden- und Sehbehindertenverbänden sowie weiteren Experten wurde der BITV-Test, ein Instrument zur Überprüfung der Barrierefreiheit von Webseiten und Programmoberflächen entwickelt. Zahlreiche Bundesbehörden haben sich die BITV-Konformität ihrer Internetangebote durch dieses Testverfahren bescheinigen lassen. Zur Durchführung der Tests wurde der BITV-Test Prüfverbund geschaffen, der deutschlandweit aus sieben Prüfstellen besteht.[1]

In dem Projekt BIK@work (2009 bis 2012) wurde der BITV-Test an die BITV 2.0 angepasst. Öffentliche und private Arbeitgeber wurden von den Projektpartnern zur Barrierefreiheit ihrer Internet- und Intranetangebote beraten.[2]

Mit dem Projekt BIK für Alle (2015 bis 2018) wird zusätzlich die Möglichkeit geschaffen, Webangebote nach den Richtlinien der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0 zu testen. Zusätzlich wird das bereits bestehende Verfahren zur Selbstbewertung an aktuelle Erfordernisse angepasst. BIK für Alle hat das Ziel, die Vorteile barrierefreier Webangebote in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und Umsetzungen anzuregen. Vier zentrale Betätigungsfelder wurden hierfür ausgewählt: Aus- und Weiterbildung, Wirtschaft und Handel, Luftverkehr sowie Soziales (Verbände, Kommunen usw.).

Weblinks

Einzelnachweise

  1. BITV-Test – BITV-Test
  2. BIK@work – BIK@work
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