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{{Löschantragstext|tag=26|monat=Mai|jahr=2015|titel=Aserbaidschanische Miniaturmalerei|text=Begründung Der Artikel versucht eine aserbaidschanische Miniaturmalerei zu etablieren: 1. Es gab eine Malereischule in Täbris. 2. Täbris lag in der historischen Region Aserbaidschan (Iran). 3. Der heutige Staat Aserbaidschan heißt so wie die historische Region, also: Die Malereischule Täbris gehört zum heutigen Aserbaidschan (und wegen der Doppelbedeutung "aserbaidschanisch" im Lemma wird der Artikel in die Kategorie:Kunst des heutigen Staates einsortiert). Im Prinzip gibt es das Lemma als Persische Miniaturmalerei und dort unter Tabriser Kunstschule. Brauchbare Sätze dort einarbeiten und dieses Lemma löschen.[[Benutzer:KureCewlik81|KureCewlik81]] <sup>[[Benutzer:KureCewlik81/Bewertung|Bewerte mich!!!]]</sup> 23:51, 26. Mai 2015 (CEST)}}
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[[Aserbaidschan]]ische Künstler, die in verschiedenen Bereichen von Kunst und Literatur zahlreiche Werke hervorbrachten, waren auch in der [[Miniaturmalerei]] bekannt. Die berühmten Vertreter der klassischen persischen Poesie wie [[Firdousi]], [[Nisâmi]], [[Saadi]] und [[Hafis]] dienten ihnen als Quelle der Inspiration. Die aserbaidschanische Miniaturschule setzte wichtige Impulse in Bezug auf Inhalt und Idee der Entwicklung der Miniaturmalerei. In der Epoche des [[Mittelalter]]s schufen sie schöne Motive der Bildermalerei, obwohl nach der damaligen Koranauslegung die bildliche Darstellung von Menschen nicht akzeptiert bzw. erwünscht war.
 
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== Täbriser Schule ==
 
== Täbriser Schule ==
[[Datei:Khamseh Nizami 001.jpg|miniatur|Miniatur aus [[Täbris]] (Chamsa von Nizâmi Gandschawi)]]
 
 
Die Stadt Täbris, die von dem deutschen Philosophen und Orientalisten [[Friedrich Eduard Schulz]] (1799–1829) als Mutterstadt der Miniaturmalerei bezeichnet wurde, galt in der Region des Nahen Ostens als eines der wichtigsten Zentren der Literatur und Miniaturmalerei. Die typischen stilistischen Merkmale der Täbriser Schule zeigen sich besonders an Illustrationen des [[Schāhnāme]] aus der Zeit um 1330 und an [[Chosrau und Schirin]], das zu Beginn des 15. Jahrhunderts um 1410 gemalt wurde. “Chamsa”, das im 15.–16. Jahrhundert entstand, zeichnet sich durch einen neuen Stil aus, bei dem die freie Farbmalerei durch einen eher graphischen Stil ersetzt wurde; diese neue Grundlage des Malstils brachte einen Bilderstil hervor, der plastischer und ausdrucksvoller wirkt.
 
Die Stadt Täbris, die von dem deutschen Philosophen und Orientalisten [[Friedrich Eduard Schulz]] (1799–1829) als Mutterstadt der Miniaturmalerei bezeichnet wurde, galt in der Region des Nahen Ostens als eines der wichtigsten Zentren der Literatur und Miniaturmalerei. Die typischen stilistischen Merkmale der Täbriser Schule zeigen sich besonders an Illustrationen des [[Schāhnāme]] aus der Zeit um 1330 und an [[Chosrau und Schirin]], das zu Beginn des 15. Jahrhunderts um 1410 gemalt wurde. “Chamsa”, das im 15.–16. Jahrhundert entstand, zeichnet sich durch einen neuen Stil aus, bei dem die freie Farbmalerei durch einen eher graphischen Stil ersetzt wurde; diese neue Grundlage des Malstils brachte einen Bilderstil hervor, der plastischer und ausdrucksvoller wirkt.
   
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[[Kategorie:Maltechnik]]
 
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Aktuelle Version vom 28. Mai 2015, 10:16 Uhr

Dieser Artikel behandelt die aserbaidschanische Miniaturmalerei.

Entstehung Bearbeiten

Aserbaidschanische Künstler, die in verschiedenen Bereichen von Kunst und Literatur zahlreiche Werke hervorbrachten, waren auch in der Miniaturmalerei bekannt. Die berühmten Vertreter der klassischen persischen Poesie wie Firdousi, Nisâmi, Saadi und Hafis dienten ihnen als Quelle der Inspiration. Die aserbaidschanische Miniaturschule setzte wichtige Impulse in Bezug auf Inhalt und Idee der Entwicklung der Miniaturmalerei. In der Epoche des Mittelalters schufen sie schöne Motive der Bildermalerei, obwohl nach der damaligen Koranauslegung die bildliche Darstellung von Menschen nicht akzeptiert bzw. erwünscht war.

Diese Bilder, deren ältestes Muster aus dem 13. Jahrhundert stammt, verbreiteten sich besonders in den Städten Choy, Maragha und Täbris.

Täbriser Schule Bearbeiten

Die Stadt Täbris, die von dem deutschen Philosophen und Orientalisten Friedrich Eduard Schulz (1799–1829) als Mutterstadt der Miniaturmalerei bezeichnet wurde, galt in der Region des Nahen Ostens als eines der wichtigsten Zentren der Literatur und Miniaturmalerei. Die typischen stilistischen Merkmale der Täbriser Schule zeigen sich besonders an Illustrationen des Schāhnāme aus der Zeit um 1330 und an Chosrau und Schirin, das zu Beginn des 15. Jahrhunderts um 1410 gemalt wurde. “Chamsa”, das im 15.–16. Jahrhundert entstand, zeichnet sich durch einen neuen Stil aus, bei dem die freie Farbmalerei durch einen eher graphischen Stil ersetzt wurde; diese neue Grundlage des Malstils brachte einen Bilderstil hervor, der plastischer und ausdrucksvoller wirkt.

Die Täbriser Miniaturschule erreichte im 16. Jahrhundert ihren Höhepunkt, erlebte aber hundert Jahre später einen allgemeinen Niedergang aufgrund der politisch-allgemeinen Ereignisse des 17. Jahrhunderts und wirkt daher wie “in Fesseln gelegt”; im 18. Jahrhundert erlebte sie den fast völligen Untergang. Ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfreute sie sich wieder neuer Beliebtheit.

Quelle Bearbeiten

  • Mahmud Kerimow. Aserbaidschanische Miniaturmalerei (in Aserbaidschanisch, Englisch, Russisch und Arabisch). Sharq-Qarb Verlagshaus, Baku 2013. 248 Seiten, illustriert.

Weblinks Bearbeiten

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<lang> Commons: Aserbaidschanische Miniaturen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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