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Am 20. September 2011 wurde im Regierungsviertel von Ankara ein Anschlag verübt. Drei Menschen starben und mindestens 34 wurden verletzt. Der Sprengsatz war in einem Kleinbus deponiert. Zunächst war unklar, wer für den Anschlag verantwortlich ist.

Hergang

Der Sprengsatz war in einem Kleinbus versteckt und wurde am Dienstag den 20. September 2011 zur Explosion gebracht. Das Fahrzeug wurde eine Woche vor dem Anschlag gekauft, aber nicht bei den Behörden registriert. Zunächst war nicht klar, ob die Explosion durch einen Autogastank verursacht wurde.

Die Explosion war im ganzen Stadtgebiet zu hören gewesen und meterhohe Flammen schlugen in den Himmel. In umliegenden Gebäuden gingen Fensterscheiben zu Bruch. Einem Bericht des Sender NTV zufolge war die Explosion so stark, dass sie das Auto, in dem die Bombe deponiert wurde, nahezu komplett zerstörte. Nicht einmal der Wagentyp sei noch erkennbar gewesen und umstehende Autos seien in die Luft geschleudert worden.

Nach der Explosion wurde das Gebiet weiträumig evakuiert. Aus Sorge vor einer möglichen weiteren Explosion sperrte die türkische Polizei mehrere Straßen um den Anschlagsort ab. Krankenwagen und die Feuerwehr waren innerhalb von wenigen Minuten am Einsatzort. Laut CNN-Turk war auch ein Team von Bombenentschärfern vor Ort.[1]

Die drei Leichen der Todesopfer sind in einem Gebäude in der Nähe des Explosionsortes entdeckt worden.

Hintergrund

Zunächst war unklar, wer die Explosion verursacht haben könnte. Die Polizei nahm am Tag des Anschlages eine Frau fest, die der Tat verdächtigt wurde. Sie soll nahe dem Ort der Explosion politische Parolen und "Lang lebe unser Kampf!" gerufen haben, berichteten türkische Medien laut tagesschau.de.[2]

Die PKK, die von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird, kämpft seit 1984 für eine Loslösung der kurdischen Gebiete von der Türkei. Sie wird von der türkischen Regierung verdächtigt, den Anschlag verübt zu haben.

Reaktionen

Präsident Abdullah Gül, der zum Zeitpunkt des Anschlages auf Staatsbesuch in Deutschland war, sprach von "Terror auf die Zivilbevölkerung" und drückte den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus.

Einzelnachweise

  1. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,787264,00.html
  2. http://www.tagesschau.de/ausland/ankara108.html

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